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Männerbild der Grünen

FOCUS online titelt Grüne rechnen in Manifest mit Männerbild ihrer Partei ab.

Nein, tun sie nicht! Ganz im Gegenteil. Sie bestätigen schlicht deren Vorurteile und wollen darüber hinaus halt nur an Details arbeiten.

Schon die Grundlagen, an denen weiterhin in der Partei nicht gezweifelt wird, sind falsch:

Jahrhundertelang wurde Männlichkeit über Dominanz definiert. Ein Mann war stark, wenn er sich nahm, was er wollte – notfalls gegen Widerstand. Er war erfolgreich, wenn er andere unterwarf. Er war respektiert, wenn er keine Schwäche zeigte.

So ein Blödsinn. Was für ein verqueres, menschenverachtendes Bild.

Schon immer waren starke Männer insbesondere dann stark, wenn sie sich auch der Schwächeren annahmen. In der Gemeinschaft zählt es, seit der Primat ein Primat ist, auch schwache Mitglieder mitzunehmen. Mitgefühl und Hilfe war schon immer Basis der funktionierenden Gemeinschaft. Und auch dass der Starke mal schwach sein darf, ist doch schon immer üblich.

Schon seit der Mensch sesshaft ist, ist auch klar, dass gute Nachbarschaft wichtiger ist als Kriege gegen diese. Krieg ist letztendlich eine Eskalation, eine Unterbrechung dessen, was zwischen diesen grundlegend anliegt und der Mensch – auch der Mann – ist an sich eher an Frieden und Nächstenliebe interessiert als an Gewalt und Unterdrückung.

Erst in der Neuzeit wird Geschichte umgeschrieben und dagegen gehetzt. Das Bild des Mannes als genereller Unterdrücker der Frau ist kein klassisches Bild, es ist ein neuzeitliches Phänomen.

Klar hat es auch Unterdrückung gegeben und Tyrannen. Aber doch nicht als generelle Norm.

Sollen Frauen, die auf Frauen stehen und Menschen, die am liebsten eine solche sein wollen oder sich dem aus anderen Gründen anbiedern, das doch gerne sehen wie sie wollen. Menschen mit Männerhass gab es und wird es wohl immer geben. Dass sich aber die gesamte Gesellschaft hier immer mehr vor den Karren spannen lässt, das ist langsam nicht mehr erträglich.

Wie tief das sitzt, sieht man alleine schon daran, dass Aussagen wie die oben so sehr als selbstverständlich angenommen werden, dass man diese unwahren Vorurteile als gegeben voraussetzt und gar nicht an diesen arbeiten will. Bezeichnend für die aktuelle Gesellschaft.

Das Bild, das hier gezeichnet wird und dem Mann so generell zugeschrieben wird, ist grundlegend falsch und entspricht gar nicht der Wahrheit. Der Familientyrann ist kein Alltagsbild, es ist und war schlicht schon immer Ausnahme.

Das ist wichtig hervorzuheben, immer dann, wenn mal wieder irgendwelche einseitig geprägte Menschen behaupten, der Tyrann und Unterdrücker der Frau wäre das klassische Männerbild. Nein, ist es nicht! Das klarzustellen ist um so wichtiger je mehr Feministen durch ihre Bestätigungsspirale daran glauben und andere davon überzeugen wollen.

Ach und ganz nebenbei ist diese Form der geschlechtsbezogenen allgemeinen Verurteilung diskriminierender Sexismus. Aber (insb. von Frau) gegen Mann ist das natürlich völlig in Ordnung. Das definiert frau aus erhobener Machtposition[sic] einfach mal eben so und gut is.