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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"><title>bla bla bla</title><link href="https://blog.der-he.de/" rel="alternate"></link><link href="https://blog.der-he.de/atom.xml" rel="self"></link><id>https://blog.der-he.de/</id><updated>2026-05-13T00:00:00+02:00</updated><subtitle>nur ein paar Gedankengänge</subtitle><entry><title>Offensichtlich nicht Offensichtliches</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260513-offensichtliches-nicht-offernsichtlich.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-13T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-13T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-13:/langes/260513-offensichtliches-nicht-offernsichtlich.html</id><summary type="html">der offensichtliche Effekt ist manchmal mitunter gar nicht der offensichtliche Effekt</summary><content type="html">&lt;p&gt;zu einem Artikel des SWR3 bzgl. &lt;a href="https://www.swr3.de/aktuell/verkehr/infos/kreise-strasse-bedeutung-100.html"&gt;Kreise auf der Straße&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man malt also Kreise auf die Kurveninnenseite einer Straße und beobachtet, dass Motorradfahrer hierdurch häufiger weiter außen fahren. Man schließt daraus, dass sie hierdurch sicherer fahren. Ein Motorradfahrer war nicht unter denen, die diese Maßnahme erfunden und ausgewertet haben, oder?  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn nun beobachtet wird, dass durch die Kreise häufiger ein sicherer Bereich der Fahrlinie genutzt wird, muss man erst einmal belegen, dass die zuvor genutzte Fahrlinie &lt;em&gt;zu dem jeweiligen Zeitpunkt&lt;/em&gt; wirklich unsicherer war. Wurde zuvor bspw. häufig ohne Gegenverkehr eine andere Linie genutzt, bei Gegenverkehr aber auch schon ohne diese automatisch eine weiter außen liegende, verbessert sich durch die Kreise real nichts. Es ist damit vielmehr nur ein theoretischer, gedachter Gewinn. Er existiert real nicht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass man als Motorradfahrer weiter außen fährt, wenn etwas auf der Innenlinie auf die Straße gepinselt wurde, ist dagegen völlig unabhängig einer sinnvollen Wirkung nachvollziehbar. Denn als Motorradfahrer meidet man instinktiv Objekte auf der Straße, insbesondere in Kurven, da alles, was nicht die übliche Oberfläche der Straße ist, potentiell schlüpfriger ist als der Straßenbelag. Das beobachtete Ergebnis könnte somit auch schlicht heißen, dass ohne die Kreise Kurven völlig gefahrlos geschnitten werden, mit den Kreisen eben nur wegen der Kreise sinnvollerweise jedoch nicht. Dass dies jedoch keine relevante Änderung bzgl. Verkehrssicherheit bringt. &lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Frauen sind die besseren IT-ler</title><link href="https://blog.der-he.de/kurzes/260513-arbeitgeber-bevorzugt-frauen.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-13T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-13T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-13:/kurzes/260513-arbeitgeber-bevorzugt-frauen.html</id><summary type="html">das ist eine Schlussfolgerung und somit Fakt, keine Behauptung</summary><content type="html">&lt;p&gt;Hausinterne Veranstaltung bei meinem Arbeitgeber. Town Hall Meeting. Vorträge und Fragerunde. Bei der Fragerunde kam auf, sinnbildlich, nicht im exakt genauen Wortlaut: Bei Kununu heißt es über uns, dass Frauen bevorzugt werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wiederum nicht in dem Wortlaut, aber mit sehr deutlichen Worten die klare Antwort darauf: Alles Unsinn. Das Problem gibt es nicht. Wir bevorzugen Frauen nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann schaue ich mir mal die Einstellungen und Beförderungen der letzten Monate an. Ein gutes Stück mehr Frauen als Männer. Die Quote bei Einstellungen in der Führungsebene liegt aktuell über die letzten Monate gar bei 100% Frauen - auch wenn letzteres etwas verzerrt ist, weil es da gerade mal um zwei Personen geht: Das Bild ist insgesamt sehr eindeutig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu muss man sagen: Bereich ist Informatik. Die Verteilung der Mitarbeiter im Haus ist noch immer männerlastig und in dem Fachgebiet bei Studienabschlüssen liegt, ja nach Zählweise zwischen 70 und 90 Prozent Männerquote. Auch die Anzahl Bewerber ist zumeist wohl stark männerlastig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer angenommenen Gleichverteilung der Leistungen müsste es eine entsprechende natürliche Ungleichverteilung mit deutlichem Männerüberschuss auch bei Einstellungen und Beförderungen geben. Gibt es aber nicht. Ganz im Gegenteil, diese ist gar leicht frauenlastig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fazit kann nur sein: Frauen sind hier wesentlich leistungsfähiger! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn bei deutlichem Männerüberschuss unter den Kandidaten dennoch ein Frauenüberschuss bei Beförderungen und Einstellungen vorliegt, kann es keine andere Ursache geben, als dass Frauen sich ob der besseren Leistung vermehrt durchsetzen, wenn eine Bevorteilung von Frauen auszuschließen ist!&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Muttertag</title><link href="https://blog.der-he.de/kurzes/260512-muttertag.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-12T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-12T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-12:/kurzes/260512-muttertag.html</id><summary type="html">hervorheben oder Gleichbehandlung?</summary><content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href="https://web.de/magazine/wissen/psychologie/muttertag-relevanz-gesellschaft-42240826"&gt;https://web.de/magazine/wissen/psychologie/muttertag-relevanz-gesellschaft-42240826&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Muttertag verliert an Bedeutung? Wertschätzung einer Mutter eher dort, wo konservative Rollenbilder herrschen?&lt;br&gt;
Nein!? - Doch!! - Ohh!!!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn jeder alles kann und alle gleich sind, warum sollte man dann noch gleich ein Geschlecht gesondert hervorheben?&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Mein Sohn wird ein Mann</title><link href="https://blog.der-he.de/kurzes/260512-sohn-wird-mann.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-12T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-12T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-12:/kurzes/260512-sohn-wird-mann.html</id><summary type="html">Feministin zieht Mann auf</summary><content type="html">&lt;p&gt;zu &lt;a href="https://taz.de/Maennlichkeitsbilder-in-Schulen/!6175397/"&gt;„Mein Sohn wird ein Mann – und ich bin besorgt“ auf taz.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Mein Sohn wird ein Mann &amp;ndash; und ich bin besorgt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine alleinerziehende, rassistische Feministin zieht einen Sohn auf, was soll da schon schief gehen?&lt;br&gt;
Natürlich ist die gesamte Umwelt an allem schuld, an dem, was dann passiert. Wer denn auch sonst?&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Aufgaben der Männer im Wandel der Zeit</title><link href="https://blog.der-he.de/kurzes/260509-maenner-arbeiten-weniger.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-09T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-09T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-09:/kurzes/260509-maenner-arbeiten-weniger.html</id><summary type="html">ein Mehr auf der einen Seite führt halt zum Weniger auf der anderen</summary><content type="html">&lt;p&gt;Ich stolpere Gerade über eine Aussage, dass Männer früher mehr gearbeitet haben und darüber hinaus sogar noch die Zeit hatten, ihre Frauen mehr zu umsorgen, mehr Zeit für diese hatten. Ich lese das eben kurz zwischen Tochter wohin fahren und sich um den Sohn kümmmern. Wann ich dabei noch dazu komme, den Flur zu putzen, den ich mit Dreck von der Arbeit im Garten beschmutzt habe, weiß ich auch noch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merk&amp;rsquo;ste was?&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Ein Falschfahrer?</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260506-atomstrom.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-06T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-06T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-06:/langes/260506-atomstrom.html</id><summary type="html">Hunderte!</summary><content type="html">&lt;h2&gt;Ein Falschfahrer? Hunderte!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Deutschland ist aus der Kernenergie ausgestiegen. In der Form, mit Kraftwerken auf dem zu der Zeit aktuellen Stand, als einziges Land der Welt. Kein Land der Welt hat sich bewusst entschieden, technisch auf hohem Stand Kraftwerke, die gar führend in der Welt waren - in den top-ten der größten - abzuschalten und nicht weiter zu betreiben. Drumherum gibt es dagegen weiterhin einige Betreiber von Kernkraftwerken. Und das aus gutem Grund. Kraftwerke, die überwiegend älter und technisch unterlegen wären. Ja wenn es unsere noch gäbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst Länder mit Kraftwerken, die schon einen Auslegungsstörfall mit Kernschmelze hatten, also etwas, das gerne als GAU bezeichnet wird, betreiben weiter Kernkraftwerke: allen voran die Länder der Ex-Sowjetunion wie Russland und die Ukraine, sowie Japan und die USA, aber auch bspw. die Schweiz und Frankreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, auch im westlichen Europa gab es GAUs mit Kernschmelzen. Weitgehend unbekannt? Natürlich! Dass selbst solch katastrophale Unfälle durchaus beherrschbar sind, will man bei uns nicht wissen. Wie sollte man denn sonst Super-GAUs, also Unfälle, die nicht mehr beherrschbar sind, wie Tschernobyl und Fukushima, uns als dermaßen katastrophal vormachen? Wie sollte man uns sonst vormachen, dass ein Ausstieg aus der Kernkraft die einzig mögliche Option ist? Gerade Fukushima zeigt, was selbst der zweitschlimmste Atomunfall in der Geschichte bedeutet: keine direkten Toten während des Unglücks und der eine einzige Todesfall, der bisher in direkter Verbindung mit dem Unglück steht, ist auch nicht einmal wirklich sicher - der Tod durch Krebs vier Jahre nach dem Unglück könnte durchaus auch andere Ursachen haben. Die Japaner sehen, dass kaum Radioaktivität ausgetreten ist und es, verglichen mit der Flutkatastrophe an sich, kaum Auswirkungen aus dem Super-GAU gibt und besiedeln das Land wieder. Was macht man in Deutschland daraus? Man versteift sich auf die tausende potentielle Todesfälle, die Studien berechnen. Deutsche Medien und Publikationen - inklusive der Wikipedia - nehmen keinen Bezug zu den tatsächlichen Folgen, sondern beziehen sich hier auf die wesentlich höhere und damit an der Stelle wesentlich zielführenderen größeren Zahl potentieller Toter. Auch noch mehr als ein Jahrzehnt danach. Es sind halt die deutlich imposanteren Zahlen. Dass beim Bau deutscher Solar- und Windkraftanlagen schon mehr umgekommen sind - und das auch ganz real und unmittelbar direkt - und diese insgesamt sogar noch mehr Fläche fressen? Schwamm drüber. Ne mal ernsthaft, es ist natürlich sinnvoll, dass man Flächen zur Energiegewinnung opfert. Was bei Kohle und Gas und insbesondere ja doch auch bei Öl, das riesige Gebiete auf der Welt verseucht hat, und eben auch Solar- und Windkraft selbstverständlich ist, das gibt es eben auch bei der Kernkraft: Man opfert gewisse Flächen. Man darf halt nur bei der Kernkraft nicht in Panik verfallen, nur weil das da eben &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; so ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher setzt man weltweit, in allen westlichen und auch östlichen, in fast allen Ländern der Welt, die technologisch hierzu in der Lage sind, auf Kernkraft. Weiterhin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und was machen wir? Wir setzen umso mehr auf Kohle, Öl und vor allem Gas! Deren Förderung weit mehr Land frisst und Folgen für Umwelt und Gesundheit weit schlimmer sind. Die Logik dahinter ist witzlos. Die Linksgrüne Politik ist hier alles andere als progressiv-sozial und den gesellschaftlichen Wandel anstrebend - es ist mittlerweile Konservatismus und Tradition, die Anti-Atom-Banner der Vorvorvor-Generation weiter hoch zu halten und Solarstrom trotz deutlicher Überkapazitäten weiter zu fördern. Das führt ganz real dazu, dass wir insbesondere teures amerikanisches Fracking-Gas verbrennen, damit wir sagen können, kein russisches Gas zu kaufen. Unsere Nachbarn können dieses dafür um so billiger beziehen. Genauso wie diese günstigen Atomstrom herstellen, den wir dann teuer beziehen. Und zwar vornehmlich mit Spaltmaterial aus nicht-russischen Quellen - ganz entgegen der deutschen Propaganda, dass Kernbrennstoffe ja doch so sehr aus Russland stammen und das alleine deshalb schon eine böse Energieform ist. Wir retten derweil die Welt im Alleingang. Nein, tun wir nicht. Ganz im Gegenteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass der Strom in Deutschland nicht nur teuer, sondern auch schmutzig ist, das ist daher letztendlich kein Zufall. Das hat einen Grund!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, auch schmutzig. Wir haben zwar eine mittlerweile rund zweifache Überkapazität der installierten Solarleistung - das heißt die installierte Leistung bspw. an PV-Anlagen ist alleine schon doppelt so hoch wie unser Strombedarf - aber diese kann halt dennoch eher wenig zum Energiebedarf beitragen, oftmals sogar nahe bis zu exakt null. Und der Musk-Gegner macht an der Stelle einen auf Tesla: Aber bald haben wir doch die riesigen Stromspeicher, die alle den billigen Solarstrom zwischenspeichern. Und so wie wohl realer Tesla-Fahrer ernsthaft all die Versprechungen jemals geglaubt hat, soll aber nun der Bürger diese Versprechungen glauben? Glauben, dass wir in absehbarer Zeit mehr Kapazität an Stromspeichern haben, als es jetzt weltweit gibt? Schon klar. Das wird kommen, aber nein, nicht morgen. Das wird noch viele Jahre benötigen. Bis dahin werden Teslas sicherlich vollautonom durch die Gegend brausen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wir dagegen schon jetzt können: mit Zahlen hantieren. Wir schmücken uns mit Zahlen, dass unser Energiebedarf mehr und mehr regenerativ gedeckt wird und verschweigen, dass dies nur mit hohen Kosten erfolgt. So habe ich als umweltbewusster Mensch natürlich eine PV-Anlage auf dem Hausdach und erziele hiermit Erträge. Verkaufe dem deutschen Steuerzahler Strom für rund 8 ct/kWh an Tagen wie zuletzt dem Rekord-Tag, an dem Strom an der Börse für -50 ct/kWh zu haben war. Meine rund 8 ct/kWh Gewinn kosten andere somit über 60 ct! An schönen Tagen außerhalb des Winters nichts ungewöhnliches. Und im Winter, über die recht dunklen Wochen? Da beziehe ich halt nicht unerhebliche Anteile Kernkraft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na, kommt da jetzt der Einwand des Grünstromtarifes? Natürlich habe ich der einen! Ich beziehe oberflächlich gesehen per Tarif grünen Ökostrom rein aus regenerativer Erzeugung. So wie der mittlerweile absolut überwiegende Teil der Bevölkerung. Nur&amp;hellip; mal die Frage: An Tagen, an denen in Deutschland elektrische Energie fast ausschließlich fossil erzeugt wird - dunkelflaute halt - und nur Länder mit Kernkraftwerken überhaupt einen nennenswerten Teil nicht-fossiler Energie erzeugen können, wie soll da bei besagtem überwiegenden Teil der Bevölkerung denn der Ökostrom aus der Steckdose kommen? Geht nicht. Man müsste, wenn man das wirklich ernst nehmen würde, im Winter so einige Tage bis Wochen lang einen Großteil der Menschen vom Netz nehmen. Das ist natürlich eine völlig unrealistische Vorstellung bzw. wäre sicherlich bestimmt nicht sonderlich beliebt auch unter den härtesten Ökos. Und so verbrennen wir weiterhin an so einigen Tagen im Jahr überwiegend Gas und beziehen Strom aus Kernkraft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tage übrigens, an denen Länder um uns herum einen deutlich niedrigeren Fossil- bzw. insb. Gas-Anteil haben. Eben auch durch Kernkraft. Da ist der Strom daher nicht nur ein gutes Stück günstiger, sondern auch noch umweltfreundlicher. Wir dagegen rechnen uns etwas vor: Weil wir mit unserer ach so dollen hohen PV-Leistung tagsüber im Sommer eine so dermaßen große Überproduktion haben, so dass Anlagen gedrosselt werden müssen und Strompreise dennoch weit ins Negative stürzen, kommen wir mit Erneuerbaren Energien mittlerweile im Jahresmittel auf über 50%. Juhu. Lasst die Sektkorken knallen und uns kräftig auf die Schulter klopfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu was für einem Preis&amp;hellip;&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Fisch oder Angel?</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260502-fisch-oder-angel.html" rel="alternate"></link><published>2026-05-02T00:00:00+02:00</published><updated>2026-05-02T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-05-02:/langes/260502-fisch-oder-angel.html</id><summary type="html">... oder was sollten wir unseren Kindern beibringen?</summary><content type="html">&lt;p&gt;Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist ein alter Spruch. Ich habe keine Ahnung wo er herkommt, aber der Sinn dahinter leuchtet mir ein. In Zeiten von KI jedoch, geht dieses Wissen wohl immer mehr verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kürzlich habe ich einer Unterhaltung zwischen verschiedenen Leuten zugehört, bei der es darum ging, welche KI man nutzen sollte. Hierbei ging es den Beteiligten letztendlich darum, dass man viel bessere Ergebnisse erhält, wenn man auf die bekannten Anbieter aus den USA oder China setzt. Europäische oder gar freie Alternativen liefern schlechtere Ergebnisse. Das wäre alles halb so wild, wenn es um Unbedeutende Inhalte oder Vorhaben ginge, es ging jedoch insbesondere um Lehre und Forschung bzw. auch um Firmengeheimnisse - Know How, das die jeweiligen Beteiligten von der Konkurrenz abheben könnte. Es ging dabei keineswegs um den Schutz dessen, sondern ganz im Gegenteil darum, dass Datenschutz doch hier nur im Weg ist und Studenten sowie Mitarbeiter doch letztendlich sowieso an den Vorgaben vorbei ihre Daten bei den amerikanischen und chinesischen Modellen eingeben, um die besten Ergebnisse zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich konnte nur noch mit Entsetzen da sitzen, als anwesende Firmenlenker und Professor, ein Lehrstuhlinhaber, der höchste Grad der Bildung im Land. Und es ging die ganze Zeit darum, dass wir nur dann die besten Fische erhalten, wenn wir diese kaufen. Aus den USA oder China, egal. Unsere Angeln taugen nichts. Es ist zwecklos, selber Angeln herzustellen und es geht gar nicht darum, selber Angeln zu lerenen. Es besteht gar kein Interesse und schon gar kein Bedarf an eigenen Angeln, solang andere die besten Fische liefern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist Europa, das ist Deutschland.&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Fahrradstraßen</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260428-adfc-radstrassen.html" rel="alternate"></link><published>2026-04-28T00:00:00+02:00</published><updated>2026-04-28T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-04-28:/langes/260428-adfc-radstrassen.html</id><summary type="html">viele kleine Stücke machen noch nichts Ganzes</summary><content type="html">&lt;h2&gt;Die Fahrradstraßen der Symbolpolitik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier in meinem Umfeld gibt es eine Fahrradstraße (Verkehrszeichen 244.1) die als Vorfahrstraße deklariert wird: mit Verkehrszeichen 306 (Vorfahrtstraße). Betrachtet wurde der Weg hierbei offensichtlich nur bis zum Verkehrszeichen 244.2 (Ende der Fahrradstraße). Die Straße selber führt jedoch weiter und an der nächsten Kreuzung gibt es keinerlei vorfahrtsregelnde Schilder - für keine der Richtungen. Es gibt insbesondere keines der üblichen eine Vorfahrtstraße beendenden Schilder, kein 307, kein 205, kein 206. Angenommen wird offensichtlich, dass die Vorfahrtraße an Zeichen 244.2 endet und somit an der darauf folgenden Kreuzung rechts-vor-links gilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dies korrekt so? Ich wäre davon ausgegangen, und finde als Laie so direkt einmal auch im Verkehrsrecht nichts anderes, als dass eine Vorfahrtstraße eben NICHT an Zeichen 244.2 endet!?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wiederum wäre hier sehr problematisch. Denn falls die Vorfahrstraße nach Zeichen 306 nicht automatisch an Zeichen 244.2 endet, dann gibt es an der darauf folgenden Kreuzung das Problem, dass die von rechts kommenden Verkehrsteilnehmer kein verkehrsregelndes Zeichen sehen (insb. &lt;em&gt;kein&lt;/em&gt; 205 oder 206) und somit davon ausgehen müssen, Vorfahrt zu haben, ebenso wie der für diese von links kommende Fahrer auf der Vorfahrtstraße von seiner Vorfahrt überzeugt sein müsste. Bei einer Kollision könnten sich daher beide im Recht fühlen. Nur wer hat dann wirklich Recht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen davon ist die Deklaration als Vorfahrtstraße in diesem wenig befahrenen äußersten Rand des Wohngebietes sowieso völlig unnötig. Ich befahre diese Straße seit vielen Jahren mehrmals wöchentlich als Fahrradfahrer auf dem Weg zur Arbeit und mir sind in diesen Jahren, als dies noch keine Fahrradstraße war, vielleicht eine Hand voll Autofahrer an irgend einer der drei betroffenen Einmündungen begegnet. Den riesigen Aufwand und zig neue Schilder und das Bepinseln des wenige hundert Meter langen stückens hätte man sich echt sparen können. Aber das ist wohl ein völlig anderes Thema und wohl recht häufig so anzutreffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Symbolpolitik der Stadt finde ich hier sowieso recht unsinnig. Fahrradstraßen werden viel zu häufig durch vorfahrtberechtigte PKW-Straßen unterbrochen, als dass mir diese irgend einen Sinn machen würden. Genau genommen gibt es quasi hunderte bis vielleicht gar tausende neue Fahrradstraßen, wenn man die einzelnen Segmente einzeln zählt. Aber keine Fahrradstraßen in dem Sinne, da sich an allen relevanten Stellen, an denen man Radfahrern den Verkehr hätte erleichtern können, die Fahrradstraße durch die kreuzende Straße unterbrochen wird. Wie gesagt, ganz anderes Thema und für mich hier nicht von weiterem Interesse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel interessanter finde ich die Frage, ob die Vorfahrtstraße nach Zeichen 306 durch Zeichen 244.2 beendet wird.&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Führerscheinklasse B und Anhänger</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260428-adac-klasse-b-anh%C3%A4nger.html" rel="alternate"></link><published>2026-04-28T00:00:00+02:00</published><updated>2026-04-28T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-04-28:/langes/260428-adac-klasse-b-anh%C3%A4nger.html</id><summary type="html">wo der Gesetzgeber glaubt, dass unsere Physik auf Papiervorgaben hört.</summary><content type="html">&lt;p&gt;Soweit ich weiß ist die Fahrerlaubnis für Gespanne (PKW + Anhänger) bei Führerscheinklasse B an die zGM des Zuges (der Kombination) gekoppelt. Maximal 3,5 t der addierten zGM von PKW und Anhänger sind entscheidend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit unserem alten Auto, einem Kompaktwagen (Polo 9n, 1200 kg Anhängelast, 1700 kg zGM) darf, soweit ich weiß, der Inhaber eines Führerscheins Klasse B locker einen Wohnwagen mit 1200 kg zGM ziehen: zGM des Zuges liegt gar noch unter 3 Tonnen und somit weit unter den vorgeschriebenen 3,5 t der Führerscheinklasse B.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild von riesigem Anhänger an &amp;ldquo;kleinem&amp;rdquo; Polo ist dabei so ungewöhnlich, dass bspw. LKW schon vor Steigungen ausscheren und dass mich bspw. sogar schon einmal ein Prüfingenieur des TÜV bei der HU eines Anhängers (in dem Fall ein Transporthänger mit zwei großen 10er Kajaks drauf) so dermaßen angeschnauzt hat, wie ich das denn machen könne und das Gespann umgehend stilllegen wollte, weil das so nicht erlaubt sei. Als ich ihm anhand der Papiere gezeigt habe, dass dies eine legale Kombination ist (das Ding ist halt riesig, aber wiegt insgesamt mit Ladung nicht einmal eine Tonne), war dieser wiederum so angepisst, dass er in der anschließenden HU Dinge an dem Anhänger bemängelt hat, die so schon seit der Produktion des Anhängers vor zu dem Zeitpunkt bestimmt schon über 30 Jahren bestanden haben und bis dahin nie bemängelt wurden (bspw. die durch den Aufbau - halt zwei übereinander stehende 10er Kajaks - vorgegebene Höhe der Rücklichter, die Art der Aufhängung der Bremsstange, und noch weiteres). Durch die gute Motorisierung (1,9 TDI) und Bremsanlage (so große Bremscheiben, dass größere Felgen nötig waren als in der Zeit üblich beim Polo, weil typische Polo-Felgen gar nicht über die Bremsanlage gingen) hatte ich dabei nie das Gefühl, dass das Gespann falsch bemessen war. Man hat schwere Anhänger natürlich am Fahrverhalten gemerkt, aber ich hatte nie das Gefühl, dass das verkehrstechnisch unsicher sein könnte. Es ist ja durchaus üblich, selbst Gespanne zu Fahren, in denen der Anhänger gar schwerer als das Zugfahrzeug ist - mit der alten Klasse 3 oder nun auch C/CE kein Problem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ist es jedoch so, dass wir - dank Familienzuwachs - mittlerweile ein deutlich größeres und schweres Auto besitzen. Ein Elektroauto mit über 2 t Leergewicht und fast 3 t zGM. Unseren kleinen Anhänger (gebremst, 365 kg Leergewicht, 2000 kg zGM) sieht man nicht einmal im Rückspiegel. Er ist tiefer als die Fensterkante hinten und schmaler als das Auto. Man merkt ihn leer hinter dem Auto so direkt eher gar nicht. Aber fahren darf man ihn  mit Führerscheinklasse B nicht (nicht einmal leer), denn die zGM des Gespannes liegt oberhalb 3,5 t. Und btw. auch oberhalb der in Zukunft angedachten 4,25 t zGM des Zuges.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei liegt das reale Gewicht des Gespannes (mit gerade mal rund 2,5 t, durch das geringe Leergewicht des Anhängers) ja sogar unterhalb des realen Gewichtes des Gespannes oben im Falle des Polos mit Wohnwagen. Das Gespann mit dem schweren PKW ist real wesentlich einfacher und sicherer zu fahren, man muss weniger berücksichtigen (bspw. keine Überbreite des Anhängers) und es verzeiht wesentlich grobere Fahrsituationen (bspw. schnelle Richtungswechsel).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gesetzgeber sieht es jedoch genau anders herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Macht das irgendwo einen Sinn? Für mich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fände es wesentlich sinnvoller, die Fahrerlaubnis an der Stelle an das tatsächliche Gewicht des Zuges und nicht irgend ein theoretisches zu koppeln. Denn technische Gegebenheiten (wie bspw. Fahrverhalten von PKW und Anhänger) richten sich ja doch auch am tatsächlichen Gewicht aus und nicht an irgend einer Papierlage, die vielleicht mal irgendwer irgendwo für einen möglichen Maximalfall so festgelegt haben mag. Die Physik guckt halt nicht erst nach, was in den Papieren steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es irgendwelche Bestrebungen, das hier vernünftiger zu gestalten?&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Männerfreundschaften</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260425-Republik-feministischer-Beitrag.html" rel="alternate"></link><published>2026-04-25T00:00:00+02:00</published><updated>2026-04-25T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-04-25:/langes/260425-Republik-feministischer-Beitrag.html</id><summary type="html">können Männer auch Gefühle haben?</summary><content type="html">&lt;p&gt;Zu &lt;a href="https://www.republik.ch/2026/04/22/die-maennlichkeitskrise-ist-ein-fehlschluss"&gt;Die Männlichkeits­krise ist ein Fehlschluss&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Männer haben auch Gefühle? Männerfreundschaften können tiefgreifend sein?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um für die Beantwortung dieser Frage mehrere Jahrzehnte Forschungstätigkeit zu benötigen, darf man wahrlich nicht aus der adressierten Zielgruppe sein und keinerlei persönlichen Bezug zu der Thematik haben. Für alle andere ist das eine bloße Selbstverständlichkeit. Nichts ist tiefgreifender als eine feste Freundschaft und das auch gerne schon ab Kindes- oder Jugendalter - völlig ungeachtet des Geschlechtes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass ein Artikel, der dies als neue Erkenntnis aus tiefgreifender Forschung vorstellt und dann auch noch mit einen so dermaßen übertriebenen geschlechtlichen Bezug daher kommt, einen feministischen Hintergrund hat, verwundert gar nicht. Dazu muss man erst gar nicht bis zur passenden Stelle lesen, an der aufgeklärt wird, dass dem tatsächlich so ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dass das Fazit, das gezogen wird, dann letztendlich gar nichts mit der angeblich so neu gewonnen Erkenntnis zu tun hat, sondern nur dem Zweck dient, feministische Ansichten ungeachtet der zuvor getroffenen Erkenntnisse weiterhin hervorzuheben, verwundert dann wiederum auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sinnbildlich dazu auch noch der Kommentarbereich, der durch den Filter (nur Abonnenten dürfen beitragen) Rückschlüsse auf das Publikum zulässt. Insbesondere auch hier scheint ziemlich unbekannt zu sein, dass die im Artikel ausgedrückte Erkenntnis in weiten Teilen der Bevölkerung völlig ungeachtet des Geschlechtes (und damit insb. eben auch unter Männern, die als normale Jungs aufgewachsen sind) zum ganz normalem Lebensinhalt gehört. Das Publikum lebt in einer entsprechenden Blase, die sich davon ausgrenzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ungeachtet natürlich ganz typischer handwerklichen Fehler, die sich im Artikel widerspiegeln. Beispielsweise, dass man von Autoren, die sich als Feministinnen verstehen, schlecht erwarten kann, bei einem Thema, bei dem das Geschlecht eigentlich nur eine Nebenrolle spielt, dies auch genau so zu erkennen. So muss es eine “tiefe gleich­geschlechtliche Freundschaft” sein und kann nicht einfach nur eine “tiefe Freundschaft” sein. Denn natürlich kann es genauso gut eine platonische Freundschaft zwischen verschiedenen Geschlechtern sein, die Menschen eingehen können - auch im Alter von 12 bis 15 Jahren. Dass das überhaupt Thema von Forschung und Lehre sein muss, finde ich deutlich verwerflicher als das Ergebnis des Artikels an sich. Mich würde an der Stelle stark interessieren, wer diese “anderen” sind, denen in einem Absatz des Artikels besagte neutralisierte Interview­skripte gezeigt wurden und die bei gefühlsbetonten Antworten an Mädchen dachten. Wundern würde es mich nicht, wenn diese vorwiegend NICHT aus genau der Gruppe stammen, die an der Stelle adressiert wurden: eben Jungs in dem Alter oder Männer, die es mal waren und sich bewusst sind, dass ihr (damaliges) Verhalten völlig normal ist und nicht der Meinung sind, sie seien anders, nur weil sie so denken, wie sie denken. Und DAS wiederum ist der eigentliche Skandal an der Stelle: Leute, die meinen, das wäre etwas besonderes. Ist es schlicht nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wiederum passend und sinnbildlich an der Stelle, dass hier wirklich gemeint wird, dass das Männliche ganz üblich als das eigentliche Menschliche angesehen würde und das falsch wäre, mithin also, dass man hier etwas ändern müsse. Oder im Fazit, dass man mit mehr Männern in der Bildung riskiert, mehr Rücksichtslosigkeit zu fördern. Unsinn. Nicht mehr als eine feministische Sicht, aber bestimmt nicht real außerhalb deren Blase. Das nicht überraschende an der Stelle ist nicht, dass dem so ist, denn dem ist ja real eben gar nicht so, sondern dass eine Person in einer entsprechenden Blase denkt, es wäre so. DAS ist tatsächlich nicht überraschend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke daher an der Stelle für diesen Artikel, der zeigt, wie manche Menschen ticken und wie unbekannt für ganze Bevölkerungsteile doch solche Selbstverständlichkeiten sind. Das zeigt, woher es herrühren kann, dass so viele ein Problem haben, das andere, für die Gefühle nichts Besonderes sind und für die Männlichkeit nicht automatisch etwas toxisches hat, nicht nachvollziehen können. Dass es hier Aufklärung bedarf. Aufklärung denen gebenüber, die meinen, sie wären etwas Besonderes, weil sie Gefühle haben und nicht toxisch sind. Aufklärung damit beispielsweise insbesondere auch denen gegenüber, die dem Irrtum unterliegen, sie seien weiblich, trotz männlicher Geschlechtsorgane, weil sie hier &amp;ldquo;wie ein Mädchen&amp;rdquo; denken würden.&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Meisterpflicht für PCs</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260402-handwerk.html" rel="alternate"></link><published>2026-04-02T00:00:00+02:00</published><updated>2026-04-02T00:00:00+02:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-04-02:/langes/260402-handwerk.html</id><summary type="html">wenn es PCs schon seit Jahrhunderten gäbe, dann hätten wir's längst</summary><content type="html">&lt;h2&gt;Meisterpflicht für PCs &amp;ndash; JETZT&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zulassungspflichtige Gewerbe und Meisterpflicht, wir haben sie allenthalben. Man darf zuhause weder an der eigenen Elektroinstallation, noch Wasserversorgung, noch Gas, noch irgend etwas ähnlichem selber tätig werden. Aber der PC, der darf von jedem eigenständig zur Spamschleuder verwandelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weder kann der typische 08/15-Anwender einen PC besser selber pflegen als seine Elektro- oder Wasserinstallation, noch sind die Folgen einer schlecht durchgeführten und unsauber gewarteten IT weniger folgenreich. Tausende bis Millionen unbedarfte Heim-PCs beteiligen sich an Botnetzen und greifen kritische Infrastruktur an. Menschen sterben, wegen schlecht gewarteter Heim-PC-Systeme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lösung liegt doch auf der Hand: Informatik und insbesondere der einfache Computerservice als zulassungspflichtiges Gewerbe mit Meisterpflicht ist längst überfällig. Mehr Regeln, mehr Vorschriften. Arbeiten darf nur, wer Meistertitel hat oder einem Unternehmen arbeitet, welche diese zur Verfügung stellt. &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;So hat man derlei Probleme doch schon immer gelöst.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wieso wir das nicht schon jetzt haben? Weil das Thema zu jung ist und hier noch keine Lobbyorganisation aktiv war. Das ist der wichtigste, wenn nicht gar der einzig relevante Grund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klar ist: Wenn es das Internet schon so lange gäbe, so wie es fließend Wasser, Gas und Strom im Haus gibt, dann hätten wir auch in der IT längst eine Meisterpflicht. Mit absoluter Sicherheit. Der administrative Zugang am PC wäre an dieser Stelle Servicekräften mit entsprechender Ausbildung vorbehalten. Der Nutzer ist Nutzer, kein Administrator. Ist er auch weder bei seiner Heizungsanlage, nicht beim Auto, genauso wenig wie bei seiner heimischen Infrastruktur für Wasser, Gas und Strom. Änderungen dürfen hier nur teure, zugelassene Leistungserbringer durchführen. Der Wartungsvertrag für die eigenen PC-Systeme, sei es der Stand-PC, der Laptop oder auch Spiele-PC, wären üblich und genauso obligatorisch wie der für die eigene Heizungsanlage. Wie selbstverständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das gäbe es und genau das wäre für die heimischen PC-Systeme, mit Blick auf all die anderen zulassungspflichtigen Gewerbe mit Meisterpflicht, durchaus sinnvoll. Es würde zwar einen ganz neuen Gewerbezweig begründen und letztendlich eine enorme Menge mehr an Geld umgesetzt werden müssen, aber den Zustand der heimischen IT würde es zweifelsohne verbessern. Es würde voraussichtlich deutlich weniger heimische PC-Systeme geben, die sich an Angriffen durch sogenannte Botnetze beteiligen oder Spam verteilen. Weniger Menschen wären von den Folgen schlecht gewarteter IT betroffen, zig Betrugsfälle könnten verhindert werden und letztendlich können hierdurch gar Menschenleben gerettet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer an dieser Stelle sofort Einspruch erheben möchte, dass man nicht nur einseitig die positiven Effekte sehen darf, sondern auch berücksichtigen muss, ob der riesige Aufwand, der hierzu nötig ist, das wert ist und der PC ja doch persönliches Eigentum ist, über das der Eigentümer nun wahrlich selbst bestimmen können soll, auch wenn das mitunter durch die heute ganz übliche Vernetzung Folgen für ganz andere Menschen haben kann, dem sei gesagt: Genau das möchte ich an dieser Stelle bezüglich all der Gewerke tun, die im Hier und Jetzt ganz real einer Meisterpflicht unterliegen und die man selbst zuhause, beim eigenen Eigentum, nicht ignorieren darf. &lt;strong&gt;Einen klaren und deutlichen Einspruch erheben.&lt;/strong&gt; Mit voraussichtlich ganz ähnlichen Begründungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe hier Eigenverantwortlichkeit und Unsummen an Aufwand und Geld, die durch eigenverantwortliches Handeln gespart werden können und eine Gesellschaft, die daraufhin auch die Folgen von Missgeschicken, derer es dann mit Sicherheit mehr geben wird, tragen kann, da diese geringer wirken als die Unsummen, die aus der Pflicht entstehen, diese Arbeiten immer und überall nur von unter Meisterpflicht stehenden und eingetragenen Unternehmen durchführen lassen zu müssen. Folgen und Extraaufwände, die aus dem Verbot des eigenverantwortlichen Handelns im heimischen Haushalt folgen. Einem Verbot, das existiert, weil eventuell vielleicht doch einmal in Millionen Fällen ein positiver Effekt eintreten könnte, weil so vielleicht doch eventuell ab und an mal ein Unglück verhindert werden kann, das tatsächlich eine reale negative Auswirkung hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bitte nicht falsch verstehen. Eine Meisterpflicht für Dienstleistungen ist sinnvoll. Die Meisterpflicht an sich ist sinnvoll und soll generell bestehen bleiben, jedoch völlig anders geregelt sein. Tatsächlich sollte in der Tat ebenfalls für das ein oder andere moderne Gewerk eine Meisterpflicht bzw. Zulassungspflicht für entsprechende Gewerbe eingeführt werden. Dienstleistungen rund um den PC dürfen aktuell von jedem beliebigen unterbelichteten Schrauber angeboten werden. Das sollte in der Tat besser reguliert werden. An einer Meistepflicht für diverse kommerzielle Gewerke, wie sie aktuell besteht, finde ich sehr sinnvoll. Aber zuhause an seiner eigenen Hardware eigenverantwortlich herum basteln, das sollte jeder dürfen. Egal ob es der PC oder sonstige Infrastruktur mit Außenwirkung ist. Denn eine Meisterpflicht an sich ist durchaus sinnvoll, garantiert aber halt eben keine gute Arbeit und schon gar keine bessere gegenüber jemandem, der keine Eintragung in einer Handwerkskammer besitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich benötige keine Warnaufkleber auf Kaffeebechern, dass Kaffee heiß sein könnte und dass Katzen nicht in der Mikrowelle getrocknet werden dürfen. Klar können diese Leben retten und haben das vielleicht auch schon. Nur wer das nicht von sich aus weiß und sich daher verbrennt, soll das bitte tun und nicht umgekehrt dafür sorgen, dass der Rest der Menschheit verblödet!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weder in der Informatik, beim PC, aber genauso wenig garantiert eine Meisterpflicht in den klassischen Gewerken, dass deren Betrieb hierdurch sicher ist. Das musste ich bei fast allem, was in und um mein Haus geschehen ist, mehrfach feststellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem Haus wurden diverse handwerkliche Tätigkeiten von Meistern ihres Faches - immerhin sagen das die entsprechenden Handwerkskammern - gründlichst versaut. Schon vor dem Kauf unseres, zum Zeitpunkt des Kaufes schon rund 60 Jahre alten Hauses, sowie auch anschließend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir das Haus gekauft haben beispielsweise die gerade mal rund 8 Jahre zuvor erneuerte Elektroinstallation, in der zum Zeitpunkt der Übergabe teils die Erdung (PE) gar nicht angeschlossen war - fällt halt nicht auf, wenn man nicht explizit darauf testet und schlicht weiß, dass man alles richtig macht. Während sich das noch auf einen Flüchtigkeitsfehler zurückführen lässt und weniger auf fehlende Kenntnis, ist das bei einem einzigen 40 Ampere RCD (früher: FI) zwischen 63 Ampere SLS und drei und mehr 16 Ampere LS alles andere als das: kein simpler Flüchtigkeitsfehler. Auch das hatten wir. Der selbe Installateur wird dabei vermutlich über so einiges gemeckert haben können, das er von seinen eigenen Vorgängern gesehen hat. So wie der erfahrene Automechatroniker Radschrauben nach Gefühl anzieht und somit auf einen Drehmomentschlüssel verzichten kann und immer wieder darüber stolpert, dass Radschrauben - natürlich nur von anderen - zu fest oder schon komplett lose sind, wenn man sich darum kümmert. Geht prima, selbst über Jahre hinweg. Auch schon erlebt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was man in dem Zusammenhang ständig von eben solchen Profis hört: wie sie sich über die Arbeiten ihrer Vorgänger aufregen. Den Mist sehen, der vor ihnen Stattgefunden hat. Und sich herrlich darüber echauffieren können. Mit etwas Lebenserfahrung und als jemand, der schon häufiger zugeguckt hat, hat man das durchaus schon mehr als einmal erlebt. Glaubt nun irgend jemand an der Stelle ernsthaft, der nächste kann nicht (möglicherweise eher an anderer Stelle) später genauso über wiederum seinen Vorgänger herziehen? Was könnte das wohl bedeuten und welche Schlüsse können hieraus gezogen werden? Eher dass alle immer perfekt arbeiten oder dass schlicht jeder seine Fehler macht? Ich denke wohl eher letzteres. Und genau &lt;em&gt;das muss&lt;/em&gt; man berücksichtigen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächster Fall: Eine nur wenige Jahre vor unserem Hauskauf erfolgte Erneuerung der Heizungsanlage, bei der der Installateur recht offensichtlich die noch immer größtenteils erhaltene Altinstallation nicht wirklich verstanden hat. Er hat eine längst komplett überflüssige Stichleitung zum alten Ausdehnungsgefäß des alten Schwerkraftheizungssystems, das er am Dachboden demontiert hat, beibehalten und mit einer überaus aufwändigen Neuinstallation entlüftet. Eine völlig unnütze blinde Stichleitung! Während einer der eigentlichen Heizungsstränge am höchsten Punkt abgeklemmt und als tote Stichleitung unentlüftet daneben stand. Auch wenn hierdurch natürlich bei etwaiger Neubefüllung jede Menge Luft im System blieb und zu ständigen, ärgerlichen Luftansammlungen in den Heizkörpern führte, ist dies noch ein eher unbedeutender Fehler, verglichen mit dem völlig überdimensionierter Heizkessel ohne internen Speicher, der hier ganz ohne externen Speicher installiert wurde: Der muss nun im Minutentakt die Flamme starten und stoppen, weil das teure Markengerät zwar fähig ist zu modulieren, aber bei weitem nicht in dem bei den Voraussetzungen nötigen Rahmen. Er moduliert somit real nicht, sondern produziert zig an-aus-Zyklen pro Stunde. Hunderttausende Brennerstarts in wenigen Jahren bei einem modernen, modulationsfähigen Brenner. Eine Klare Fehlplanung des Meisters am Werk hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder unser PV-Installateur, der sich an keinerlei Vorgaben der Systemhersteller gehalten hat. Nicht an die vorgegebenen Installationszonen des Modulherstellers, nicht an die Installationsvorgaben des Modulträgersystems zum Schraubentyp und Art der Verankerung im Dachsparren (hat er gar nicht erst durchgeführt und nur in der Konterlattung verankert - ein nicht unerheblicher Fehler bei der vorhandenen Aufdachdämmung), nicht an elektrische Vorgaben wie Potentialausgleich (fehlt bei einer Hälfte des Systems komplett), nicht an die Vorgaben zur Kabelgüte für die Stromwandler der Wallbox (unkategorisiertes, ungeschirmtes, unverdrilltes Kabel statt Cat.5), nicht an die Vorgaben des Verteilnetzbetreibers (u.a. kein freier Platz im OAR, kein RfZ) &amp;hellip; und so weiter. Aber Hauptsache nur er darf die Anlage korrekt anmelden und Plomben im Verteilerkasten setzen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war die beste Stilblüte meisterlicher Abzocke. Das übertrifft gar noch einen Wasserschaden hier - als Versicherungsfall. Das Ersetzen eines ca. 1 Meter langen Stückchens HT-Abflussrohr kostete 2 Meister - einer davon vielleicht gerade mal 16 Jahre jung und schon auf den ersten Blick für den Laien eben nur auf der Rechnung Meister und in echt wohl eher ein Azubi - einen ganzen Tag Arbeit. Über 1.000 Euro waren hier fällig. Denn in feinster Manier wurde geschuftet - zumindest wenn gerade jemand zugeguckt hat. Und hierbei feinste 1A-Qualitätsware, neues Rohr auf sage und schreibe einem ganzen Meter verbaut. Doppelt dickes Silent-Rohr, ummantelt mit Dämmschlauch und mehrlagig Dämm-Klebestreifen. Hauptsache Teuer. Angestückelt an direkt in Beton gegossene und damit den Schall perfekt übertragende, alte Guss-Rohe und völlig ungedämmte, alte HT-Rohre. Eigentlich völliger Schwachsinn, wurde dies jedoch anstandslos von der Versicherung übernommen, weil &amp;ldquo;Normalpreis&amp;rdquo;! Das ist meisterliches Handwerk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich hätte die Aktion vermutlich - alleine und ohne weitere Hilfskräfte - einen halben Tag und ca. 20 € Material gekostet. Etwas Wissen und geeignetes Werkzeug vorausgesetzt und natürlich eine gewisse Muße. Hatte ich zu dem Zeitpunkt nur halt nicht und so hat es die Versicherung 1.000 € gekostet und nicht zwanzig. Und - das wiederum ist das eigentliche Problem: Die 20 € hätte ich wohl als Heimwerker von der Versicherung nicht ersetzt bekommen und meinen Zeitaufwand sowieso nicht. Somit sind die 1.000 € Versicherungsschaden die logische, weil notwendige Konsequenz. Wie es eben jeder machen würde. Wie es üblich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während ich den Austausch des Abflussrohres nun wohl durchaus hätte legal selber machen dürfen, ist das mit vielem im Haus anders. Das darf ich gar nicht, ohne in einem Betrieb tätig zu sein, welches in der passenden Handwerksrolle eingetragen ist. Es könnte ja, vielleicht, unter Umständen, die Gefahr mag abstrakt sein aber bestehen, dabei etwas geschehen, was auf mich und andere Menschen negativ wirkt. Vielleicht. Das Vielleicht reicht dabei, ein zulassungspflichtiges Gewerbe vorauszusetzen. Gleichzeitig muss ich aber zusehen, wie die Fachleute ganz real Scheiße bauen und insbesondere wie Leute ihre PCs selber warten und dabei mit durchaus weit höherer Wahrscheinlichkeit anderen auf den Senkel gehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Muss das sein? Muss ich nun einerseits zusehen, wie Laien in meinen Fachgebiet beliebig hantieren und völlig legal Blödsinn verzapfen, während ich selber zugucken muss, wie teuer bezahlte Betriebe bei mir Blödsinn verzapfen, den ich nicht selber machen darf? Ich finde das alles in allem unsinnig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fehler der beschriebenen Art finden sich doch zuhauf in jeder Installation. Pfusch am Bau ist weit verbreitet. Wer kennt es nicht, dass - wie oben schon beschrieben - Handwerker über ihre Vorgänger und damit Fachkollegen ablästern und es dann im nächsten Moment mal selber nicht so genau nehmen? Mit genügend Sachverstand lassen sich Fehler halt in so mancher, wenn nicht gar der überwiegenden Anzahl der Installationen finden. Aber selber darf man keine Hand anlegen, weil man könnte ja, vielleicht, eventuell, ebenfalls solchen Mist veranstalten? Diese &amp;ldquo;German Angst&amp;rdquo; geht mir tierisch auf den Senkel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sehe ich nicht ein. Und so habe ich nun mittlerweile vieles selber in die Hand genommen. Und das bei dem, was ich hier so vorgefunden habe, mitunter gar besser als der Profi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passieren kann dabei immer etwas. Klar. Morgen gibt es einen Kurzen in einem Gerät und das Haus fackelt ab. Auch wenn weniger wahrscheinlich als bei dem, was die Profis hier so alles verbrochen haben, kann natürlich auch bei größter Vorsicht dennoch immer etwas schief gehen. Aber das Risiko zu tragen, liegt dann bei mir zuhause bei mir und ich muss mich nicht darüber ärgern, dass der verantwortliche Handwerker dann doch wiederum nicht verantwortlich ist, weil kann ja sonst wer ganz anderes zuvor oder danach gewesen sein und der Beweis ist bekanntlich schwierig. Denn objektiv tatsächlich verantwortlich sein, aber letztendlich auch Verantwortung übernehmen (zu müssen) sind halt eben doch wiederum noch zwei völlig verschiedene paar Schuhe und das macht insbesondere der hoch professionelle, Meister des Handwerks letztendlich daher sowieso eher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist an der Zeit, die gesetzlichen Vorgaben zu ändern, zu mehr Eigenverantwortung. Das wird schwer, gegen die stark in der Politik vertretenen Handwerkerlobbies. Aber es ist an der Zeit, dies anzugehen!&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;My home is my castle. MY castle!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir nehmen unseren Bürgern die Angel, um ihm besser Fisch verkaufen zu können. Das ist das Gegenteil von dem, was man machen sollte. Stattdessen sollten wir Eigenverantwortlichkeit der Bürger im eigenen Verantwortungsbereich fördern, statt diese weg zu reglementieren, zu verbieten. Natürlich birgt das auch eine gewisse Gefahr, insbesondere natürlich auch zur Selbstgefährdung. Aber Leute, das ist das Leben! Zu lernen, damit umzugehen, auf sich selbst aufzupassen, das ist &lt;em&gt;wesentlich&lt;/em&gt; sinnvoller als immer und überall an die Hand genommen zu werden und sich dumm alles vorkauen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Lobbyorganisationen entsprechender Gewerke natürlich lieber letzteres wollen, ist klar. Dumm kauft gut. Sich in einer Argumentationslinie gegenüber Politik bzw. der Norm-/Gesetzgebung dazu auf die Gefahren zu versteifen, ist dabei natürlich ein sehr wirksames Mittel. Der gesellschaftliche Schaden, der daraus folgt, ist jedoch enorm. Es hätte einen gesellschaftliche Vorteil, wenn wieder mehr Leute mehr Dinge selber in die Hand nehmen würden. Einerseits zu bemängeln, wie das Handwerk verschwindet, aber sich von diesen hier Gesetze diktieren zu lassen, ist auf Dauer kontraproduktiv, ein Fehler und muss geändert werden. Der Bürger muss - eben eigenverantwortlich - in den eigenen vier Wänden auch solche Tätigkeiten durchführen dürfen, die als Dienstleistung selbstverständlich einer Pflicht zur ordnungsgemäßen Qualifizierung unterliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, natürlich ist es sinnvoll, bezahlte Dienstleistungen zu reglementieren. Kunden, die etwas kaufen, möchten vergleichbare Qualität zu vergleichbaren Preisen. Das erreicht man mit Regeln und einer Organisation, die diese entwickeln und deren Anwendung überwachen. Handwerkskammer&amp;amp;co. sind hier Teil der sinnvollen und wirksamen Mittel. Aber wie immer: Lässt man ihnen freie Hand, gewährt zu viel Einfluss und Macht, führt das ganz selbstverständlich zu einem Überschwingen, zu Überregulierung. Es ist die natürliche Reaktion des Menschen, das Maß nicht voll zu kriegen! Warum sollte es an der Stelle anders sein. Natürlich muss man auch die Regulierer maßregeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hab schon mehr als einmal selber an Veranstaltungen auf Seiten von Regulierungsgebern teilgenommen und das Bild in der Gruppendynamik ist - je mehr auf ihrem Gebiet erfahrene Teilnehmer in einem gewissen Alter dabei sind desto deutlicher - immer das Gleiche: Mehr Regeln und mehr Einschränkungen einzufügen ist super einfach. Alte zu überdenken und zu streichen quasi unmöglich. Die alten Regeln werden seit Jahren gelebt und ja nun doch auch hart für diese gearbeitet. Sie in Frage zu stellen hieße die eigene Arbeit oder die angesehener Kollegen in Frage zu stellen. Das geht nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist jedoch ein Fehler. Regeln in Frage zu stellen und auch zu streichen muss möglich sein. Und das eben selbst dann, wenn es durchaus gute Gründe für diese gibt. Eben dann, wenn Nachteile überwiegen. Und das ist eben bei Reglementierungen, die einseitig und über Gebühr einschränken, durchaus häufig der Fall.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Freie Fahrt für freie Bürger!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Noch etwas zu Normen. Typisch Norm: Wenn etwas für 1% aller möglichen Fälle wirklich wichtig ist, in 99% der Fälle jedoch völlig unnötig, dann steht es mitunter in einer Norm als generell zwingen notwendig, weil ist ja wichtig. Es gibt bei der Erstellung von Normen schnell einen Konsens, dass so etwas wichtig ist zu reglementieren. Man kann schön viele Fälle konstruieren, die bar jeglicher Praxisbedeutung gut klingen und wichtig zu reglementieren sind. Das weiß ich aus eigener Erfahrung auf Seiten Normengeber. Handwerker kennen nun oft nur die Norm und wissen nur, dass ein Punkt geregelt und wichtig ist, aber nicht unbedingt die Umstände, die zu dessen Wertung als wichtig führen. Schnell verkennt man die genauen Umstände, weiß durchaus mal nicht wirklich, weshalb das überhaupt gelten soll. Wenn man sich in dem Punkt nun nicht an die Norm hält, weil im konkreten Fall vor Ort nicht notwendig, kann besagter Handwerker klar eine Nicht-Normgerechtigkeit feststellen und mit Verweis auf besagte Norm auf einen Fehler in der Durchführung bestehen und diesen als zu behebenden Mangel ankreiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel hierzu, Verkabelung im Schaltschrank/Verteiler. Hier gibt es Tabellen zur Strombelastbarkeit von Kabeln, bspw. der Zählerplatzverdrahtung. Hieraus ergibt sich ein Wert, mit dem man einen bestimmten Querschnitt an Kabeln höchstens absichern darf. Sobald man dahinter einen Stromerzeuger hat, bspw. eine PV-Anlage, muss nun per se um dessen Wert geringer abgesichert werden, weil die Anlage auf dem selben Kabel ja zusätzlich noch quasi &amp;ldquo;von der anderen Richtung&amp;rdquo; einspeisen könnte. Das festzulegen ist durchaus sinnvoll. Und dass sich Installateure gerne mal schlicht an diese Regel halten damit natürlich auch. Der Umstand trifft jedoch nur in Spezialfällen zu und kann mitunter in der konkreten Installation ausgeschlossen werden. Technisch ist es dann völlig in Ordnung, die Norm an der Stelle zu ignorieren. Darf man jedoch nicht. Und derjenige, der an der Stelle nicht technisch sondern anhand der einschlägigen Normen argumentiert, der ist am Ende im Recht. Denn im Prozess einer Begutachtung werden nicht physikalische Gegebenheiten gewertet sondern die Papierlage. Normen und Gesetze. Das ist das größte Problem an der Stelle. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sinnvollste Lösung dieses Problems ist nicht mehr und mehr Regelungen, sondern das genaue Gegenteil: mehr Freiheit und weniger Normierungen. Das führt zu gewissen Unsicherheiten. Diese sind aber weit weniger schädlich als die allgegenwärtige Überreglementierungen.&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Genus = Sexus</title><link href="https://blog.der-he.de/langes/260315-generisches-maskulinum.html" rel="alternate"></link><published>2026-03-15T00:00:00+01:00</published><updated>2026-03-15T00:00:00+01:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2026-03-15:/langes/260315-generisches-maskulinum.html</id><summary type="html">warum wir da sind, wo wir nie hin wollten</summary><content type="html">&lt;h2&gt;Genus = Sexus &amp;ndash; und warum wir da sind, wo wir nie hin wollten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die seit einiger Zeit stattfindende Kontroverse um die Bedeutung des grammatischen Geschlechts (Genus) und dessen Auswirkungen auf das natürliche Geschlecht (Sexus), also dass wir den Genus in der Grammatik berücksichtigen müssen, weil er Einfluss auf die Wahrnehmung des Geschlechtes von Menschen hat, beruht recht grundsätzlich auf Annahmen, die insbesondere auf eine Abhandlung von Josef Klein zurück gehen: Benachteiligung der Frau durch das generische Maskulinum – eine feministische Schimäre oder psycholinguistische Realität? In: Norbert Oellers (Hrsg.): Germanistik und Deutschunterricht im Zeitalter der Technologie: Selbstbestimmung und Anpassung. Niemeyer, Tübingen 1988.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klein war dabei einer der ersten, wenn nicht gar der erste, der den Begriff des Generischen Maskulinums verwendet und die Verwendung der damit bezeichneten Form einer geschlechtsneutralen Anrede verurteilt hat. Seine Untersuchung ist einer der Grundpfeiler der Gender-Bewegung. Auf sie wird gerne verwiesen, aus ihr zitiert, so natürlich auch in der Wikipedia. Sie wurde und wird genutzt um diese Form der Geschlechtsneutralen Anrede als nicht geschlechtsneutral zu diskreditieren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedoch hat sich offensichtlich keiner der vielen, die diese anführen, zitieren und die eigene Ansicht hiermit untermauern, diese Untersuchung einmal wirklich genau angeschaut. Denn schon auf den ersten Blick spricht diese recht wenig dafür, wofür sie oftmals herangezogen wird, also bspw. dass &amp;ldquo;alternative Formulierungen (insbesondere mit Binnen-I, Beidnennung und Schrägstrichschreibweise; weniger mit Neutralisierung) [&amp;hellip;] von Versuchspersonen weniger häufig als generisch verwendete Maskulina ausschließlich auf männliche Referenten bezogen [werden]&amp;rdquo;, wie es Wikipedia dieser Untersuchung bspw. im Artikel zum Generischen Maskulinum zuschreibt (also besagter Wortneuschöpfung der damaligen Zeit mit genau diesem Zweck der Diskreditierung). Dem ist gar nicht so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur werden falsche Schlüsse aus der Untersuchung gezogen, es gibt auch in dieser selber eklatante Mängel, weshalb das Fazit sowieso ein ganz anderes ist, als in dieser behauptet wird. Dazu muss man den Artikel Kleins jedoch lesen, vollständig, und auch verstehen. Diese Abhandlung hier setzt genau das voraus und kann daher nur damit zweifelsfrei nachvollzogen werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau jetzt ist daher der richtige Zeitpunkt, sich besagte Abhandlung Josef Kleins wirklich einmal durchzulesen. Ich habe dies in der Bonner Universitätsbibliothek getan. Sie lässt sich aber auch in vielen anderen finden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Untersuchung Kleins wird Teilnehmern die Aufgabe gestellt, in 6 Lückentexten Anreden und Vornamen zu ergänzen. Hierzu wird entweder, in Test A, eine in der Grundform (neudeutsch: im Generischen Maskulinum, wie &amp;ldquo;die Wähler&amp;rdquo;) formulierte Situationsbeschreibung vorgegeben oder, in Test B, diese unter Zuhilfenahme der Beidnennung männlicher und weiblicher Bezeichnungen gegeben (wie bspw. &amp;ldquo;die Wähler und Wählerinnen&amp;rdquo;). Die Probanden sollen dabei, laut Klein, einen möglichst guten Bevölkerungsschnitt abgebildet haben; alle sozialen Schichten sollen abgebildet worden sein und insbesondere möglichst gleich viele Männer und Frauen teilgenommen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun haben in allen Fällen, bis auf eine einzige Ausnahme, die Probanden überwiegend männliche Anreden und Vornamen gewählt, in Test A sowie auch in Test B, also insbesondere auch bei den in Aufgaben in Beidnennung. Der Unterschied zwischen den Tests ist vernachlässigbar gering gegenüber der Varianz innerhalb der Tests sowie der Geschlechter an sich. Dennoch zieht er ganz andere Schlüsse aus dem Ergebnis. Er zieht seine Schlüsse, ob der höheren Varianz innerhalb Test A bzw. innerhalb Test B, alleinig aus dem geringen Unterschied zwischen Test A und Test B.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sein Fazit, auf das sich so gern berufen wird, beruht darüber hinaus auf weiteren Fehlern, die sich erstens aus der Auswahl der Aufgabenstellungen an sich ableiten, sowie aus dem fehlenden Rückschluss aus dem Ergebnis, welches, ganz entgegen seines eigenen Fazits, klar zeigt, dass der Geschlechtsbezug in den Antworten ziemlich unabhängig von den gewählten Testbedingungen zu A - der Aufgabenstellung mit angeblich maskulinem Genus, dazu später mehr - und den Testbedingungen zu B - der Aufgabenstellung mit feminin/maskuliner Doppelnennung - ist und somit insbesondere die Bedingung A, ganz entgegen seines gewählten Fazits, hier gar keine besondere Rolle spielen &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit das Fazit seiner Abhandlung korrekt hergeleitet werden kann, müssten die Aufgaben nicht nur jeweils geschlechtsneutral formuliert sein, sondern auch in einem ansonsten geschlechtsneutralen Kontext stehen. Jegliche Abweichung und jeglicher geschlechtsbehaftete Bezug der Aufgaben verfälscht das Ergebnis, da damit ein jeweils unterschiedlicher geschlechtsspezifischer Bias in den Antworten ganz natürlich ist und hieraus somit keine Schlüsse bezüglich Auswirkungen der unterschiedlichen Formulierung der Aufgaben selber gezogen werden können. Genau das wiederum ist nun jedoch in der Untersuchung von Klein der Fall, wie Klein durchaus selber schon bemerkt, aber ignoriert. Er verstößt damit gegen seine eigenen Prämissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begründung: Die Aufgaben 3, 4 und 6 zeigen sich schon damals als eben sehr ungünstig gewählt, was auch in der Untersuchung selber durchaus schon angesprochen wird. Sie verstoßen teils eklatant gegen die selbst vorausgesetzten Prämissen. Dennoch verbleiben diese, wie gesagt, trotz der teils schon damaligen Erkenntnis, in der Auswertung enthalten und führen so zu einem verfälschten Ergebnis: sie machen das Ergebnis der Untersuchung, so wie es heute genutzt wird, überhaupt erst möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlich dominieren ganz andere Faktoren das Ergebnis als Titel und Fazit der Untersuchung hervorheben und auf das sich so viele beziehen. Für das angedachte Ziel, Rückschlüsse der Formulierungen aus beiden Tests A und B miteinander in Relation zu setzen, müssten sich die Ergebnisse dieser beiden Tests deutlicher unterscheiden als eine sowieso schon vorhandene Divergenz innerhalb der jeweiligen Gruppen. Einerseits müsste das Ergebnis zwischen Test A und B deutlicher sein als das innerhalb derer Test A und derer innerhalb Test B und andererseits aber auch deutlicher als innerhalb der Gruppe der Männer und der Gruppe der Frauen. Dies ist jedoch gar nicht der Fall. Weder unmodifiziert, aber insbesondere dann nicht, wenn man - wie oben gesagt, die Testbedingungen müssen ja in allen Testgruppen möglichst neutral sein - eine möglichst neutrale Auswahl der Testaufgaben trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon bei der Beidnennung (Test B), die ja eben zum Ziel hat, nun wirklich geschlechtsneutral zu sein, zeigt das Ergebnis ja doch eben eine klare geschlechtliche Tendenz. Und das eben nicht relevant weniger als bei der Test A, bei der eine angeblich geschlechtsbehaftete Grundform (neudeutsch: das Generische Maskulinum) genutzt wurde. Und dieser so schon zu geringe Unterschied verschwindet fast vollends, wenn man sich auf einen möglichst geschlechtsneutralen Kontext beschränkt - bspw. hier Aufgaben 1, 2 und 5. Das Ergebnis der Untersuchung ist somit - kann es nur sein: Der Effekt eines Geschlechtsbezuges durch Verwendung der Grundform (neudeutsch: dem Generischen Maskulinum) ist vernachlässigbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begründung: Das Fazit Kleins bezieht sich darauf, dass die Ergebnisse zwischen Test A - der Aufgabenstellung mit angeblich maskulinem Genus - und Test B - der Aufgabenstellung mit feminin/maskuliner Doppelnennung - relevant[sic] voneinander abweichen. Das heißt, Grundlage des Fazit ist das Ergebnis, dass man bei einer Doppelnennung ein entscheidend[sic] anderes Ergebnis erhält als bei Verwendung des Generischen Maskulinum (siehe bspw. auch das Zitat aus der Wikipedia oben) und somit eine geschlechtliche Einseitigkeit der Ergebnisse auf die maskuline Form in Test A zurückzuführen sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist, wie schon oben festgestellt, sowieso schon gar nicht der Fall. Die Divergenz innerhalb der Tests ist höher als zwischen diesen. Dies ist Klein jedoch egal, er lässt diese Voraussetzung außer Acht und bezieht sich dennoch auf den kleineren Unterschied auch zwischen den Tests A und B und zieht hieraus seine Schlüsse. Ein Fehler, der auch gerne von Anhängern diverser Rassentheorien gemacht wird, wenn man sich auf Unterschiede zwischen zwei Gruppen konzentriert und diese innerhalb der jeweiligen missachtet. So kann man Menschen anhand ihrer Hautfarbe einteilen, kann hier aber dennoch nicht von verschiedenen Rassen sprechen, da die genetische Varianz innerhalb derer mit dunkler bzw. heller Hautfarbe höher ist als zwischen diesen. Das ist nun auch der hier in der Untersuchung bzgl. der geschlechtsbezogenen Wahl der Antworten der Fall: Die Varianz innerhalb der Gruppen ist höher als zwischen diesen. Und während man bei besagten Rassentheorien durchaus noch anbringen kann, dass Varianz und Gleichheit jeweils ganz andere Teilstücke des Erbguts betrifft und man in der Tat - wie man es bspw. in der Hundegenetik macht - anhand bestimmter genetischer Marker Einteilungen treffen könnte (was wir als Gesellschaft, zum Wohle der Gemeinschaft aller, definitiv nicht tun sollten), geht das hier im Falle Kleins innerhalb des gleichen Themas (also quasi innerhalb des gleichen DNA-Abschnittes) eben nicht. Der Irrtum wiegt hier somit gar noch höher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Notwendig (aber nicht hinreichend, dazu später noch mehr) um die Varianz zwischen den Aufgaben zu erhöhen und überhaupt die Möglichkeit zu schaffen, auf ein anderes Fazit zu kommen, ist dabei, und daher macht Klein dies, die Aufgabenstellungen mit geschlechtsbehaftetem Kontext mit zu nutzen, und somit die das Ergebnis verfälschenden Aufgaben in das Ergebnis einfließen zu lassen: besagte Aufgaben 3, 4 und 6.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere Aufgabe 6 trägt hier maßgeblich zum Fazit Kleins bei: der Name des Schülers. Diese ist durch die größte Abweichung maßgeblich für das von Klein gewählte Fazit verantwortlich. Schüler und Schülerinnen wurden jedoch schon damals ganz üblich doppelt benannt. So ist es daher gar kein Wunder, dass bei der Frage nach &amp;ldquo;einem Schüler&amp;rdquo; ein etwas anderes Ergebnis heraus kommt als bei der Frage nach &amp;ldquo;einer Schülerin oder einem Schüler&amp;rdquo;. Auch das Thema Einkaufen war damals alles andere als geschlechtsneutral. Somit steht die Aufgabe zum Supermarktkunden ebenfalls alles andere als neutral da. Die geringste Abweichung (also die geringste verfälschende Wirkung) der drei zu bemängelnden Aufgaben geht dabei noch aus Aufgabe Nummer 3 hervor, die mit einer Person, die einen Wahlraum nicht finden kann, zwar gesellschaftlich auch eher nicht in einem neutralen Kontext stand, das aber weniger offensichtlich ist als bei den zwei anderen und somit auch im Ergebnis weniger verfälschend wirkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lässt man nun diese drei Aufgabenstellungen weg und beschränkt sich auf die verbliebenen, (nicht wirklich absolut aber doch noch eher) neutraleren Aufgaben, spätestens dann ist das Ergebnis ein völlig anderes. Die Abweichungen zwischen Test A und Test B liegt zwischen 1 und 3 %-Punkten und damit gar klar unterhalb der Fehlerquote (7% bei Test A und 4% bei Test B) und insbesondere ganz im Rahmen der Abweichung innerhalb auch der Fehlerquote selber (3 Prozentpunkte). Wissenschaftlich gesehen liegt das Ergebnis somit innerhalb der Messungenauigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Apropos: Ich verwende hier zur Bezeichnung der Differenz zweier Prozentwerte den Ausdruck &amp;ldquo;Prozentpunkte&amp;rdquo;. Klein selber nutzt diesen nicht und bezeichnet Abweichungen zweier Prozentwerte durchaus ebenfalls als Abweichung in &amp;ldquo;Prozent&amp;rdquo;. Das ist nicht korrekt und irreführend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerspätestens wenn man nun die generell sowieso schon unterschiedlichen Anteilen gewählter weiblicher und männlicher Anreden in Test A und in Test B noch berücksichtigt, welche deutlich im zweistelligen Bereich liegen (teils über 50%-Punkte Differenz), ist das Ergebnis des verschwindend geringen Unterschieds zwischen Test A und Test B schlicht ohne Bedeutung, selbst wenn man die verfälschenden Aufgaben mit wertet. Absolut dominant in allen Fällen, also insbesondere auch der bewusst gewählten neutralen Formulierungen, ist die generelle geschlechtsbezogene Abweichung. Aus einem deutlich geringeren Unterschied zwischen den Fällen A und B können somit keine sich darauf relevant stützenden Schlüsse abgeleitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das geschieht aber. Und zwar, wie schon gesagt, nicht nur insbesondere auf Grundlage der in der Auswertung enthaltenen, möglichst verfälschenden Aufgabenstellungen, sondern insbesondere auch ungeachtet einer insgesamt hohen Varianz innerhalb der Gruppen. Klein fokusiert sich dennoch auf die viel kleinere Abweichung zwischen den Tests und zieht Schlüsse aus dieser wesentlich unbedeutenderen Varianz. Eben weil genau das offensichtlich das Ziel ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit beruht das Fazit Kleins auf einem klaren Fehler und ist somit natürlich ebenfalls falsch. Aus Falschem kann nun bekanntlich Beliebiges folgen. Und das wiederum war nun offensichtlich das eigentliche Ziel. Denn wenn das Ziel der Untersuchung war, ungeachtet einer etwaigen anders gearteten Realität auf jeden Fall ein Fazit zu ziehen, so dass das Generische Maskulinum dem entspricht, was man ihm mit Hilfe dieser Untersuchung nun über die letzten Jahrzehnte vorgeworfen hat, dann ist das Ziel der Studie ja nun wahrlich übererfüllt worden: Man hat in der Folge so einiges daraus abgeleitet und danach gehandelt. Bis hin zu einer Umstrukturierung der Sprache selber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu, und was das für Folgen für unsere Gesellschaft hat, später mehr. Erst einmal noch weiteres zur Studie:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Korrigiert man den Fehler, folgt hieraus noch viel deutlicher, dass der jeweilige spezifische Situationskontext eben doch maßgeblicher Einflussfaktor ist - also der Kontext und eben nicht die Aufgabenstellung an sich. Insbesondere, aber nicht nur, folgt dies aus dem eklatanten Unterschied im Ergebnis zwischen den Fragen 1, 2 und 5 gegenüber 3, 4 und 6. Die Abweichung unter der Berücksichtigung des Kontext, also zwischen den Fragen mit geschlechtsbezogenem Kontext und denen ohne einen solchen, ist deutlich höher als die Abweichung, auf die Klein sich bezieht. Daraus wiederum folgt, dass das grammatische Geschlecht (Genus) eher bedeutungslos ist (-&amp;gt; kaum Abweichung zw. Test A und B verglichen mit denen innerhalb Test A und Test B), sondern der Kontext entscheidend ist. Das genaue Gegenteil somit von dem, was Klein als Fazit gezogen hat und anschließend bis heute hochgradig angewendet wurde und weiterhin wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Untersuchung unterstützt somit (ganz entgegen dem damaligen Punkt 1 des Fazits) Kalvenkämpers damalige Auffassung: Eine überwiegend männliche Assoziation ist gesellschaftlich bedingt und nicht der Grammatik geschuldet. Das grammatikalische Geschlecht hat im neutralen Kontext (ganz entgegen dem damaligen Punkt 2 des Fazits) eben &lt;em&gt;keine&lt;/em&gt; Verstärkerwirkung. Diese trifft nur - auch das zeigt die Studie, wenn man die Wahl auf die Aufgabenstellungen &lt;em&gt;mit&lt;/em&gt; Geschlechtsbezug beschränkt - im sowieso schon stark geschlechtsbehafteten Kontext zu und da soll genau das dann ja auch sein. So ist es in einer Sprache, in der zwischen männlichen und weiblichen Schülern anhand &amp;ldquo;Schüler&amp;rdquo; und &amp;ldquo;Schülerin&amp;rdquo; unterschieden wird, selbstverständlich erwünscht, dass mit einer Ansprache an &amp;ldquo;Schüler&amp;rdquo; nur männliche Schüler adressiert werden! Somit ist es völlig natürlich, an der Stelle eine verstärkende Wirkung aus dem grammatischen Geschlecht zu erkennen, sofern nur eines davon genutzt wird, wie dies ja auch schon damals in der Studie zu erkennen war und ausgenutzt wurde (siehe die besonders hohe Abweichung in Aufgabenstellung 6).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erkenntnis, dass selbst bei feminin/maskuliner Doppelform eine eingeschlechtliche Dominanz zu sehen ist, so wie es die Untersuchung damals zeigt (Punkt 3 des Fazit), lässt dabei am Ende nicht nur den Schluss zu, dass das grammatikalische Geschlecht offensichtlich eine geringere Rolle spielt, sondern dass wir an völlig anderen Stellen hätten arbeiten sollten: Dem Kontext. Also der gesellschaftlichen Basis. Der klare geschlechtliche Bias im Ergebnis insbesondere eben auch bei geschlechtsneutraler Aufgabenstellung mit feminin/maskuliner Doppelform zeigt klar und deutlich ein gesellschaftliches und kein grammatisches Problem! Wir müssen an der Gesellschaft arbeiten, aber doch nicht die Grammatik ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance jedoch haben wir verpasst. Wir haben das Gegenteil gemacht und uns insbesondere an der Grammatik aufgegeilt und diese in Angriff genommen. Und verschärfen die gesellschaftlicher Problematik damit nur. Wir haben insbesondere ein Generisches Feminin eingeführt (bspw. Bürger*in), welches mehr dem Rachegedanken einer sich im Nachteil wähnenden radikalen Minderheit entspricht als wirklich eine Lösung darstellt. Aber - wir wollen es halt so!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus - also ein völlig anderer Punkt - ist Kleins Aufbau der Studie sowieso schon vom Grundsatz her falsch, da hier vielfach gar keine &amp;ldquo;sexusindifferente [&amp;hellip;] Verwendung maskuliner[sic] Substantive oder Pronomen&amp;rdquo; (Wikipedia zum Generischen Maskulinum) vorliegt, da die Substantive hier überwiegend in der Mehrzahl (dem Plural) stehen und diesen somit kein maskuliner, sondern ein femininer Artikel beisteht. Dass trotz der femininen (und eben nicht maskulinen!) grammatischen Form der Aufgabenstellungen hier so deutlich männliche Anreden und Vornamen gewählt wurden, kann somit schlicht gar nicht durch die maskuline Grammatik hervorgerufen worden sein. Auch dieser eklatante Mangel, der einem direkt ins Auge springen muss, wird seit Jahrzehnten ignoriert. Man ist somit nun schon einige Jahrzehnte einem Hoax hinterher gerannt. Da kann man sich nur an den Kopf fassen. Ein Picard&amp;rsquo;scher Facepalm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst Kleins Prämissen sind schon nicht korrekt. So setzt er in Prämisse 1 voraus, dass ein Zusammenhang zwischen der Wahl der Person, die man in seinen Lückentexten einträgt, und dem angenommenen Geschlecht der Gruppe besteht, die man an der Stelle adressiert sieht und somit adressieren möchte. Dem ist aber gar nicht so. Die Teilnehmer der Untersuchung waren sich sicherlich sehr wohl bewusst, dass die Sätze geschlechtsneutral sind und dass, wenn sie eine Person auswählen, diese nicht für das Geschlecht der ganzen Gruppe steht. Genau das wird aber hier vorausgesetzt und aus der Wahl des Genus eine Wahl des Sexus abgeleitet. Dabei ist das völlig unsinnig. Bei der Aufgabenstellung &amp;ldquo;Jeder Einwohner der Stadt&amp;rdquo; war mit absoluter Sicherheit genauso vielen Leuten wie bei &amp;ldquo;Jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Stadt&amp;rdquo; klar, dass jeweils in beiden Fällen diese &amp;ldquo;Einwohner&amp;rdquo; völlig unabhängig ihres Geschlechtes gemeint sind. Das Ergebnis unterscheidet sich daher auch nicht relevant voneinander. Dennoch wird aus dem Ergebnis, dass überwiegend eine männliche Anrede genutzt wird, abgeleitet, dass hier wohl männliche Einwohner assoziiert wurden. Dass der überwiegende Teil der Teilnehmer dachten, dass die Einwohner Aachens nur Männer sind, ist an Unsinn wohl kaum zu überbieten, wäre demnach aber hier Voraussetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Prämisse 2, dass nur Aufgaben gewählt wurden, bei denen unter den Adressaten eine geschlechtliche Gleichverteilung herrscht, trifft kaum besser zu. So ist, wie schon oben behandelt, weder die Gruppe der Kunden des Tante-Emma-Ladens seinerzeit gleichverteilt unter den Geschlechtern, noch ist die Frage nach einem Schüler neutral, wenn hier schon damals Schüler und Schülerinnen üblicherweise getrennt bezeichnet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst Prämisse 3 ist nicht korrekt, denn auch diese lässt bewusst eine Einseitigkeit zu: Die Formulierung mit &amp;ldquo;mindestens ebenso&amp;rdquo; lässt die deutliche Dominanz eines der beiden Geschlechter zu, weshalb auch eine deutliche Einseitigkeit nicht gegen die Prämisse verstößt, so wie geschehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine daraufhin genannte Voraussetzung, dass seine Prämissen 2 und 3 dazu führen, dass sich eine Gleichverteilung zwischen der Wahl einer weiblichen und einer männlichen Anrede einstellen müsste, wenn es keine sexistische Schlagseite zugunsten eines Geschlechtes gibt, hat erstens schon mal rein gar nichts mit dem grammatischen Geschlecht zu tun. Das folgt insbesondere daraus, dass sich an der Stelle Test A und Test B so gut wie gar nicht unterscheiden: bei beiden gibt es ziemlich gleichermaßen einen klaren Überschuss männlicher Anreden und Vornamen. Es zeigt aber eben auch insbesondere sowieso überhaupt gar keinen Bias in der Bevölkerung, wenn sich auch alle die, denen absolut klar ist, dass keine der Testgruppen von irgend einem Geschlecht dominiert wird, dennoch für eines entscheiden müssen und es völlig unabhängig von einer realen Bevölkerungsverteilung davon völlig unabhängige Präferenzen gibt. Wenn einem Teilnehmer absolut klar war, dass die Aufgaben jeweils alle neutral sind, er sich aber dennoch für ein Geschlecht entscheiden muss (was so offensichtlich die Auffassung war, wenn Beidnennungen gerade mal ähnlich oft vorkommt wie ungültige Stimmen) und er beispielsweise einen männlichen Namen wählt, weil Max Mustermann seinerzeit als ein Paradebeispiel für eine beliebige Person in der Bevölkerung herhält, heißt das eben noch lange nicht, dass alle die, die halt nach der Frage nach einer beliebigen Person aus der Bevölkerung einen solchen Max Mustermann wählen, an der Stelle einen geschlechtlichen Bias bzgl. der Bevölkerung haben. Genau DAS wird hier aber vorausgesetzt! Genau darauf baut die Studie auf! Eine Farce.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis, dass es keinen solchen Bias in der Bevölkerung gibt, ist bei dem Aufbau der Untersuchung so letztendlich daher gar nicht möglich und das Ergebnis insgesamt wertlos. Wenn überhaupt irgend etwas in der Untersuchung zu sehen ist, dann dass Max Mustermann zu der Zeit tatsächlich für eine beliebige Person steht und dass hierbei der Unterschied zwischen einer Formulierung in der Grundform und Beidnennung ziemlich bedeutungslos ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mithin: Will man das nun ändern, ist das Ändern der Grammatik der absolut verkehrte Ansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Ergebnisse der Untersuchung dennoch anders definiert und ein völlig falsches Fazit generiert und genutzt wurde, kam schlicht gelegen und wurde ausgeschlachtet. Ist doch egal, wenn&amp;rsquo;s Bullshit ist, so lang es der Sache zuträglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt diesen Hirngespinsten hinterherzulaufen, hätten wir besser nicht die Grammatik geändert, sondern hätten uns besser auf die Einstellung in der Gesellschaft konzentrieren sollen. Das wurde jedoch recht grundlegend und insbesondere von der feministischen Bewegung völlig falsch verstanden (bzw. ist halt eben gar nicht erwünscht) und so sehen wir heute eine deutliche Verschärfung des Themas statt eine gerechtere Welt. Wir leben in einer Welt, in der einseitig geschlechtsbezogene Gesetze (&amp;ldquo;Der Mann&amp;hellip;&amp;rdquo;) existieren, Quotenregeln (also eine geschlechtsbezogenen einseitigen Bevorzugung) gelten und letztendlich gar per Definition eine nur von Frauen gewählte Frau für Gleichberechtigung zuständig ist (siehe insb. Öffentlicher Dienst) und genau das ausgerechnet von denen durchgedrückt, die vorgeblich besonders für Gleichstellung und Gleichberechtigung eintreten. Von echter Gleichstellung und Gleichberechtigung können wir damit wohl kaum weiter entfernt sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit viel Tamtam und Vehemenz wurde und wird also nun die Sprache verändert. Die Sprache wurde - insbesondere in den Medien - deutlich verändert. Ohne dass der erwünschte bzw. gar erwartete Effekt einer Verbesserung der Gesellschaft hierdurch eintritt. Was bei so eklatanten Fehlinterpretationen wie hier bzgl. dieser Studie eben auch gar kein Wunder ist.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Herzlichen Glückwunsch und Danke für nichts.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ja, eine deutliche Verschärfung des Themas ist offensichtlich erwünscht und das Ziel. Denn erst die darauf folgenden Entwicklungen, nämlich dass wir nun tatsächlich (wie gesagt, insbesondere in den Medien) allgegenwärtig auf Geschlechtsbezüge geachtet werden muss, eine Pflicht zur Doppelnennung bzw. insbesondere das Hervorheben geschlechtlicher Unterschiede bestehen, führt dazu, dass die grammatisch maskuline Form nun auch wirklich geschlechtlich männlich assoziiert wird. Eine Art selbsterfüllende Prophezeiung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klar, wenn man das 30 Jahre lang predigt, was soll dann auch anderes dabei herauskommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man eingetrichtert bekommt, dass erst &amp;ldquo;liebe Kunden und Kundinnen&amp;rdquo; alle anspricht und man keinesfalls &amp;ldquo;liebe Kunden&amp;rdquo; ausrufen darf, wenn man alle ansprechen will, weil Kunden ja nur die männlichen sind, erst damit wird überhaupt dieser Unterschied in die Sprache eingebracht. Während &amp;ldquo;liebe Kunden&amp;rdquo; früher tatsächlich eine neutrale Anrede war und daher in der Praxis absolut üblich, ist es das mittlerweile nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Genau DAS ist passiert bzw. passiert aktuell.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Und das Ergebnis nun, das lässt sich schon prima anhand der damaligen Studie voraussagen: Aufgabe 6, die zum Schüler, zeigt dies durch den sehr deutlichen Unterschied in den Ergebnissen in Test A und Test B sehr deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst durch die nun seit einigen Jahren erfolgte Doppelnennung und das Hervorheben des weiblichen Geschlechtes wird die grammatisch männliche Form zum männlichen Geschlecht sexualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sprache wird somit zu einer höheren Differenz umgebaut. Während früher alle Kunden sprachlich gleich waren und man eventuell unabhängig von der Sprache verschiedene Kundengruppen in verschiedene Kaufverhalten eingeteilt hat - dabei natürlich eben auch Männer und Frauen, denn deren Kaufverhalten ist wohl in der Tat unterschiedlich - sind es jetzt alleine schon sprachlich grundsätzlich verschiedene Kunden, denen sich um so besser grundlegend verschiedene Eigenschaften zuweisen lassen. Kunden und eben Kundinnen, die damit offensichtlich alleine schon von der Sprache her etwas anders als Kunden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist so, als würden wir vorgeben, dass Brillenträger gesondert anzusprechen sind: Liebe Brillenträger und solche ohne Brille. Natürlich würde das bei jeder Anrede den Unterschied hervorheben und immer und überall klarstellen, dass hier grundlegend zu unterscheiden ist, dass eine der beiden Gruppen wohl besser oder schlechter ist. Wir würden automatisch immer im Hinterkopf behalten und darauf achten, ob unser Gegenüber nun mit oder ohne Brille da steht. Der Zustand &amp;ldquo;Brillenträger&amp;rdquo; würde permanent im Raum schweben und müsste immer beachtet werden. Und genau das ist offensichtlich das Ziel der Bewegung, die das umsetzt: Die Omnipräsenz der Opferrolle &amp;ldquo;Frau&amp;rdquo;. So geht es grundsätzlich um &amp;ldquo;alle Kunden außer weibliche sowie explizit weibliche Kunden&amp;rdquo;, kurz: liebe Kunden und Kundinnen. Besonders sichtbar auch beim Genderstern o.ä. ala Kund*innen: Im * steckt alles außer die Kundinnen, welche omnipräsent im Wort stecken, wenn man alles außer die Kundinnen, also das Sternchen, Doppelpunt, oder was auch immer an der Stelle entfernt. Offensichtlicher kann man nicht darstellen, dass es gar nicht um Gleichstellung oder Gleichberechtigung geht. Die Omnipräsenz der Opferrolle &amp;ldquo;Frau&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das haben wir nun aber halt erreicht. Es ist geschehen. Es wurde umgesetzt. Ein Fehler, der sich wohl eher nicht wieder rückgängig machen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur mit Neid können wir nun noch auf andere Länder blicken, in denen das vernünftiger angegangen und in denen Dilemma daher wesentlich sinnvoller gelöst wurde:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohl kaum jemand denkt heute in den UK beim grammatisch männlichen Prime Minister ausschließlich an einen Mann. Ganz im Gegenteil. Und wenn in Hollywood jemand nach einem &amp;ldquo;actor&amp;rdquo; fragt, ist nicht automatisch ein Männerbild im Kopf. Trotz neutralen Artikels wäre eigentlich ministress das weibliche Gegenstück zum damit männlichen minister. Erst durch das Vermeiden von ministress wird minister nun neutral. In Wörterbüchern wird hierzu explizit von &amp;ldquo;a person who&amp;hellip;&amp;rdquo; geschrieben, was dies unterstützt, während unser Duden nun um so mehr bei Wörtern der Art darauf besteht, diese als &amp;ldquo;ein Mann, der&amp;hellip;&amp;rdquo; zu definieren. Wir wollen es so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, wir mussten unbedingt eine Bundeskanzlerin erschaffen, statt es beim Bundeskanzler zu belassen. Die Gelegenheit wäre günstig gewesen, dass der Bundeskanzler geschlechtsneutral assoziiert wird. Aber das darf in Deutschland ja nicht sein und so musste Merkel Bundeskanzlerin werden. So dass auch klar festgelegt wird, dass sie kein Bundeskanzler ist und Bundeskanzler nur andere waren, sind und sein werden!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Effekt ist, dass es bei uns an der Stelle eine Wertung geben kann. Ist Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin besser? Hm, gute Frage. Wie auch immer wir die Frage beantworten: Bei actor und prime minister stellt sich diese Frage halt erst gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema ist rum. Im Deutschen wird die Bedeutung von Genus und Sexus seit ein paar Jahren vermischt. Und die Geister, die wir damit riefen, die werden wir ziemlich sicher so schnell nicht mehr los. Der Mitarbeiter ist halt etwas anderes als die Mitarbeiterin. Leistet nun die Mitarbeiterin das Gleiche wie der Mitarbeiter? Dieses Damoklesschwert hängt nun über allem im Raum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage stellt sich also um so mehr: Was können nun Mitarbeiter, das Mitarbeiterinnen nicht können? Was können Kollegen, das Kolleginnen nicht können? Die Frage können wir uns prima stellen. Jetzt, da immer und überall der geschlechtliche Unterschied omnipräsent sein muss, um so besser denn je. Wir &lt;em&gt;machen&lt;/em&gt; das so überhaupt erst zu einem Problem!&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Herzlichen Glückwunsch, lieber Feminismus. Habt ihr prima gemacht.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das hat Folgen. Und zwar ausgerechnet solche, die der Feminismus oberflächlich ablehnt, innerlich damit aber um so mehr verfolgt: Der Unterschied zwischen den natürlichen Geschlechtern selber wird deutlich verschärft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn was wir als Fazit hier, ja sogar aus besagter Studie oben, aber quasi aus allem im Leben damit nun am ehesten mitnehmen können: Frauen und Männer unterscheiden sich offensichtlich eklatant. Ich mein, wenn doch so hart daran gearbeitet wird, das festzustellen und festzusetzen, dass es in jeder verdammten Anrede deutlich herausgestellt wird, es unsere Pflicht ist es dort herauszustellen, es herauszustellen ist, so wird doch wohl wirklich etwas daran sein. Wenn &amp;ldquo;liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter&amp;rdquo; statt schlicht &amp;ldquo;liebe Mitarbeiter&amp;rdquo; für alle irgend einen Sinn haben soll, dann doch wohl, dass es einen nennenswerten Unterschied zwischen beiden gibt, auf den überall und immer an erster Stelle als allererstes einmal hingewiesen werden muss. Auch keine andere Form des Genderns ändert etwas daran: Auch Mitarbeiter:innen stellt klar und deutlich fest, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen klar etwas anderes sind - hierbei natürlich insbesondere dadurch, dass Mitarbeiterinnen besonders präsent sind (es ist halt quasi exakt dieses Wort). Wer der Art gesondert benannt werden will, will offensichtlich auch anders behandelt werden. Denn darum geht es bei einer solchen Unterscheidung ja nun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bezeichnend, dass aktuell - in einer Welt, in der die Erkenntnis, dass Gendern völlig überflüssig ist, verboten ist - ein Verwaschen der Sprache, das Berauben um dessen feiner Ausdrucksmöglichkeiten, noch immer vielversprechendste Ausweg aus dem Dilemma ist: das substantivierte Partizip Präsens. Mitarbeitende sind nun nicht länger Mitarbeiter, die gerade aktiv mitarbeiten, sondern schlicht Mitarbeiter beliebigen Geschlechtes, die in dem Moment alles andere als mitarbeiten müssen. Ausgerechnet das noch als die beste Lösung? Ich komm aus dem Facepalm wahrlich nicht mehr heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass es dem Feminismus hierbei nicht um Neutralität ging, sondern um das Hervorheben der Weiblichkeit, ist mehr als offensichtlich: sonst hätte man die Grundform als Basis genommen. Kunden:innen. Kollegen:innen. Hat man nicht. Es sind Kund:innen, nicht Kunden:innen. Es sind Kolleg:innen, nicht Kollegen:innen. Es ist grundsätzlich allein die weibliche Form, die hier dominant zum Vorschein tritt. Dass sich so viele vor diesen Karren spannen lassen und an dieser Form der Diskriminierung mitwirken, verwundert schon irgendwo, aber dass der Feminismus das so will, verwundert ja nun keineswegs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Wunder daher auch, dass schon besagte Studie primär einmal zwischen Männern und Frauen unterscheidet, die den Bogen auszufüllen haben und die in gesonderten Tabellen auch noch im Ergebnis gesondert hervorgehoben werden. Die Testpersonen antworten durchweg unterschiedlich und das klarer zwischen den Geschlechtern als zwischen Test A und Test B. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind also wesentlich entscheidender als die grammatikalische Form. Der Unterschied ist nicht groß iund nicht von Relevanz, weshalb er auch kaum Beachtung findet - jedoch noch immer größer als der zwischen Test A und Test B. Wenn man schon auf die Idee kommt, aus einem Unterschied zwischen Antworten auf Test A und Antworten auf Test B irgend etwas ableiten zu wollen, ist es somit noch wesentlich sinnvoller, aus den unterschiedlichen Antworten der Gruppe der Männer und der Gruppe der Frauen etwas ableiten zu wollen. Wenn man daraufhin den Unterschied schon dermaßen in der Grammatik festhalten muss, dann wird dieser Unterschied an der wesentlich entscheidenderen Stelle der Realität ja doch wohl um so mehr zutreffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das ist allgmeingültig und nichts Besonderes hier in der Studie. Fast überall unterscheidet man zwischen Männern und Frauen. Die Menschen wollen es offensichtlich so. Insbesondere Feministen unterscheiden ja um so mehr zwischen Frauen und Männern - darum geht es ihnen ja gerade. Offensichtlich sind Frauen und Männer in der Tat unterschiedlich. Bedarf, Interessen, die Denkweise allgemein ist anders, deutlicher kann das Ergebnis hier wohl kaum ausfallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also warum - um alles in der Welt -, wenn diese Erkenntnis doch so klar ist, sollte eine ungleiche Verteilung bei Bedarf und Interessen und somit auch unterschiedliche Verteilung bei Beruf, Hobby und allgemein Aufgaben aller Art, an dieser Stelle nicht in Ordnung und nicht völlig natürlich sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere in Ländern, in denen man die freie Wahl hat, zeigen sich daher auch große Unterschiede in der Verteilung bei Freizeitaktivitäten und der Berufswahl. Gerade da, wo jeder die freie Wahl hat, bilden sich um so mehr typische Frauen- und Männertätigkeiten und somit eben auch -berufe aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man gehe mal in einem freien Land in eine Grundschule, Krankenhaus oder Pflegeberufe allgemein und sehe: vorwiegend arbeiten dort Frauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man gehe mal in einem freien Land in die Schwerindustrie, Abfallwirtschaft oder MINT allgemein und sehe: vorwiegend arbeiten dort Männer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann gehe mal in ein unfreies, rücksträndiges, armes Land und sehe dort: Diese Aufteilung gibt es dort mitunter nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und was wollen wir, getrieben vom Feminismus, nun erreichen? Letzteres, nicht wahr!?&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Bitte einmal drüber nachdenken.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Statt eine Ungleichverteilung zu verteufeln und dem entgegen zu wirken, wäre es somit wesentlich sinnvoller, das um so mehr zu unterstützen und aber eben auch wertzuschätzen. Daran wird aber quasi gar nicht gearbeitet. Viel lieber arbeitet man daran, möglichst viele aus der einen Gruppe in angesehenere Beschäftigungen der anderen Gruppe zu drücken - ungeachtet dessen, ob diese das überhaupt wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzlichen Glückwunsch auch hier. Und mein Beileid an alle die, die sich davon drängen lassen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn genau gegenteiliges und somit real schädliches, wie passend, als man vorgeblich verfolgt, wird nun real verfolgt. An vielen Stellen, bspw. im Öffentlichen Dienst, wird nun seit einiger Zeit auf entsprechende Quoten geachtet. Mit dem Ziel einer möglichst hohen Gleichverteilung in ehemals und insbesondere noch aktuell vorwiegend von Männern wahrgenommenen Bereichen - und auch da zeigt sich die Einseitigkeit, denn auf von Frauen dominierte Bereiche trifft das natürlich nicht zu - wird ungeachtet natürlicher Präferenz unterschiedlicher Geschlechter und einer oftmals sehr einseitigen Verteilung der Geschlechter bei Bewerbungen eine Gleichverteilung bei der Auswahl hieraus verlangt. Daraus wiederum folgt, dass bei einer Auswahl von Kandidaten für Berufseinstieg und Beförderungen weniger die Leistung zählt, sondern insbesondere das passende Geschlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kann zu Stilblüten führen, wie beispielsweise, dass unter 10 männlichen Bewerbern und einer Frau die Frau gewählt wird, weil diese aktuell schlicht benötigt wird und somit die einzige ist, die hier überhaupt in Frage kommt, ungeachtet der tatsächlichen Geeignetheit. Das ist kein Hirngespinst, das passiert wirklich, genau so schon erlebt: Unter diversen prima geeigneten Kandidaten wurde eine Bewerberin gewählt und schon im ersten halebn Jahr in mehr Förderprogramme gesteckt, die andere Kollegen nach 10 Jahren noch nicht durchlaufen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und diese Entscheidung erfolgt aus gutem Grund: wegen der entsprechenden Regeln. Völlig logisch und für die, die es ausführen, in dem Moment absolut sinnvoll. Dies wiederum führt zwangsläufig dazu, dass auch recht offensichtlich technisch besser geeignete Bewerber abgelehnt werden und weniger fähige Personen den Job erhalten bzw. befördert werden. Denn insbesondere in den Führungsetagen ist der Drcuk groß, ein vermeintliches Gleichgewicht mit Druck von außen herzustellen. Das lässt sich tatsächlich in der Praxis beobachten und die Folge ist, dass diejenigen, die sich dessen bewusst sind, automatisch an solche Fälle denken, wenn sie entsprechenden Personen des einen oder anderen Geschlechtes gegenüber stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das im Übrigen natürlich völlig unabhängig des Geschlechtes derjenigen, der dies berücksichtigen. Denn wenn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf Grund des Geschlechtes bevorzugt wurde und jemand des benachteiligten Geschlechtes auf gleicher Ebene ist, wer wird denn dann wohl tatsächlich und ganz real mit höherer Wahrscheinlichkeit die fähigere Person sein? An wen wird sich so jemand nun wenden, wenn er die freie Wahl hat? Na? Auch hier: Herzlichen Glückwunsch! Ihr wolltet es so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere unfair ist dies gegenüber Frauen, die in ihrem Job wirklich gut sind und deshalb aufsteigen und nicht weil sie vom geförderten Geschlecht sind. Derer gibt es selbstverständlich auch. Nun haftet auch diesen blöderweise der Makel an. Aber, wie gesagt, man will es halt so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Feminismus hat erreicht, was er erreichen wollte: Während früher das Geschlecht von keiner wesentlichen Bedeutung bei der Beurteilung der Leistung war, ist dies heute systemimmanent und muss berücksichtigt werden. Aus der zwangsläufig durchzuführenden Berücksichtigung bei der Wahl der Einstellung folgt ganz natürlich auch eine bei der Beurteilung des Nutzers einer Leistung. Eine aus Besetzungsregeln folgende Wahrscheinlichkeitsverteilung der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit ist damit ganz natürlich - und kann daher in logischer Konsequenz natürlich auch berücksichtigt werden! Sagen darf man das natürlich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Elefant im Raum.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dass es Unterschiede über die Geschlechtsmerkmale hinaus gibt, ist dabei klar und deutlich. Wer daran zweifelt, soll sich mal die Frage stellen, weshalb dennoch ganz bewusst an so vielen Stellen zwischen beiden Geschlechtern unterschieden wird und das auch ganz bestimmt nicht geändert werden soll bzw. doch sogar noch an einer immer höheren Unterscheidung und Differenzierung gearbeitet wird - und zwar insbesondere von denen, die doch so sehr für Gleichberechtigung und Gleichstellung sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer daran zweifelt, dass die Unterscheidung gewollt ist, sollte sich folgendes bewusst machen: Erst wenn im Sport nicht mehr unterschieden wird und es jeweils EINE Liga für ALLE gibt, EINEN Wettkampf, EINE Tabelle und EINE Siegerehrung bei Olympia&amp;amp;co. und es EINE absolute Einheitlichkeit ALLER Regeln inklusive Gleichheit ALLER Leistungsanforderungen gibt, werde ich akzeptieren, dass an irgend einer anderen Stelle eine Quotenregelung in irgend einer Form sinnvoll sein könnte, die eben eine solche Leistungsgleichheit als Voraussetzung hat!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird nicht passieren. Weil unsinnig. Klar. Die Konsequenz ist jedoch, dass halt eben auch abseits des Sports Leistungsunterschiede existieren. Physisch genauso wie psychisch. Und das selbstverständlich nicht nur einseitig, denn wer an der einen Stelle Vorteile hat, hat doch wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit an der anderen Stelle dafür wiederum Nachteile; wer kennt nicht die berühmte Männergrippe, die quasi spurlos an Frauen vorbei geht? (Na, wer hat die bewusste Anspielung auf physisch vs. psychisch in diesem Beispiel nicht sofort erkannt?) Die Natur hat doch wohl noch nie einseitige Vorteile hervorgebracht, ohne dass der andere Part ausstirbt!). Diese Schlussfolgerung zu ziehen, das ist jedoch wohl offensichtlich sau schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei darf es keineswegs darum gehen, etwas den einen auf Grund ihres Geschlechtes zu erlauben und den anderen nicht. Das ist natürlich Blödsinn. Das führt nur zu so Stilblüten wie dass eine offensichtlich zu einem Geschlecht zugehörige Person behauptet, vom anderen Geschlecht zu sein. Klar, wenn die einen was dürfen und die anderen nicht, ist das ja nun auch eine absolut nachvollziehbare Konsequenz. Männer ziehen keine Kleider an und ich mag als Männer aber Kleider? Männer stehen nicht auf Männer und ich mag aber Männer lieber? Männer prügeln sich gerne und lieben den Muskelvergleich und ich als Mann verabscheue das? Dann muss ich wohl trotz Penis eine Frau sein, nicht wahr? So ein Blödsinn!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist vor allem absolut unnötig, wenn man sich bewusst ist, dass nur weil der Durchschnitt in eine Richtung zeigt, das Individuen in einer Fallbetrachtung dennoch völlig anderes geartet sein kann. So wie eine Olympionikin in ihrer Disziplin wohl einen beträchtlichen Anteil Männer weit hinter sich lässt, wird manch Frau auch in einer beliebigen anderen Männerdomäne eine beträchtliche Anzahl Männer hinter sich lassen. Jedoch können wir dabei eben nicht davon ausgehen, dass eine 50:50-Quote an der Stelle sinnvoll ist und was anderes darstellt als dass durch Quote an ihre Position gebrachte und in der Art bevorteilte Menschen andere, technisch besser geeignete Kandidaten verdrängen und somit für eine Verzerrung der Leistungsfähigkeit der Teilnehmer gesorgt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn in allen olympischen Disziplinen des gemeinsamen Wettkampfes unter den Top 10 - angelehnt an die 50:50-Ziele in unserer Berufswelt - so am Ende mindestens 5 Frauen neben 5 Männern antreten müssten, wie sähe das Endergebnis einer gemeinsamen Tabelle der besten 10 aus? Beispiel 100-Meter-Lauf unter den Top-5-Teilnehmern Paris 2024: Männer zwischen 9.79 und 9.85, Frauen zwischen 10.72 und 10.97. Würd doch wohl keiner haben wollen, diese für ein gemeinsames Gesamtergebnis in eine gemeinsame Tabelle zu stecken: Top-5 alles Männer, bottom-5 alles Frauen. Es kann also prima sein, dass der schnellste Schüler an einer Schule ein Mädchen ist, oder der fähigste Mitarbeiter in einer Firma eine Frau genauso gut wie ein Mann. Dennoch sollte man sich eben NICHT wundern und darüber echauffieren, wenn eine entsprechende Auflistung der Top-10 der besten Mitarbeiter mal vornehmlich ein bestimmtes Geschlecht zeigt und dagegen agieren, nur weil das nicht sein darf. Dennoch ist genau das der Fall und in manch Bereich, in dem sich nun ein natürliches Ungleichgewicht herausgebildet hat, soll es dann aber dann sinnvoll sein, das per Quote zu egalisieren. Das soll richtig sein? Bestimmt nicht! Dennoch ist es genau das, was aktuell umgesetzt und forciert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gesagt, zumindest in den Bereichen, in denen Männer vorher in der Überzahl waren und die angesehen sind. In den Bereichen, in denen eine der Bedingungen nicht zutrifft, gibt es das nicht. Bei uns leeren aktuell 100% Männer die Mülleimer und Erzieher der Kinder sind fast ausschließlich Frauen und ich sehe nicht, dass sich daran alsbald etwas ändern soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber mal zum Generisches Maskulinum an sich. Der Wortneuschöpfung der 1980er. Die - laut Wikipedia - &amp;ldquo;sexusindifferente [&amp;hellip;] Verwendung maskuliner Substantive oder Pronomen&amp;rdquo;. Ist dem überhaupt so? Was hatte Klein noch gleich für Beispiele des Generischen Maskulinum? Die Einwohner, die Bürger, die Wähler, die Kunden, die Leser und die Schüler, nicht wahr? Alles Generisches *ehm* *hust* Maskulinum. Ernsthaft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seiner Auswahl finden sich zum Generischen Maskulinum zwei Sätze mit männlichem Pronomen, zwei Sätze mit weiblichem Artikel und zwei ganz ohne. Das ist kein Zufall. Dies spiegelt in der Tat recht realistisch das als zu männlich wahrgenommene &amp;ldquo;Generische Maskulinum&amp;rdquo; sehr gut wider: Etwas, das in der Realität tatsächlich recht wenig männlich und genauso gut weiblich ist. Das Generische Maskulinum ist in der Praxis so generell gar kein Maskulinum. Man rennt da seit Jahren einer Bewegung hinterher, deren Grundlage eine Stimmung, ein Gefühl ist, ein Hoax, das falscher nicht sein könnte. Dass sich so etwas so viel Gehör erwirtschaftet hat, ist weniger der tatsächlichen Gegebenheiten geschuldet, als vielmehr der Vehemenz, mit der es verfolgt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deutlich sichtbar wird die Fehlinterpretation einmal mehr in der Wikipedia. Folgend eine Aussage aus einer Tabelle im Artikel zum Generischen Maskulinum: &amp;ldquo;Die Grundform bezeichnet eine männliche Person oder ein männliches Tier, wenn a. entweder ein bestimmtes Individuum gemeint ist und/oder b. der Kontext darauf hinweist, dass eine männliche Person oder ein männliches Tier gemeint ist.&amp;rdquo; Folge ist, dass diese Grundform auf Seite &amp;ldquo;Sexus männlich&amp;rdquo; steht. Das steht aktuell genau so in der Wikipedia: Wenn aus dem Kontext klar ist, dass es sich um eine männliche Person oder ein männliches Tier handelt und eben NICHT durch die Grundform an sich schon, daraus folgt dann, dass die Grundform männlich ist! Wer hat sich das überlegt? Das hat sich niemand überlegt, das hat nur wer so aufgeschrieben. Denn wenn aus dem Kontext klar ist, dass damit eine männliche oder weibliche Person bezeichnet wird, dann ist die Grundform das eben nicht von sich aus. Erst der Kontext bestimmt männlich oder eben genauso gut weiblich. Somit bezeichnet die Grundform eben NICHT eine männliche Person oder ein männliches Tier. Selbst beim Individuum wird dies allein durch den Kontext bestimmt: Den Kontext, dass man von einer russischen Ärztin schreiben würde, wenn es ein bestimmtes weibliches Individuum wäre und es sich somit - in dem Kontext - um einen männlichen Arzt handeln dürfte, wenn von einem bestimmten und somit eben bekannten russischen Arzt die Rede ist. Der Punkt a. ist an der Stelle schlicht falsch und zu kurz gedacht - nicht nur weil die Schlussfolgerung &amp;ldquo;nicht weiblich&amp;rdquo; heutzutage ja nun wahrlich nicht gleich heißt &amp;ldquo;somit männlich&amp;rdquo;. Schon das sollte dem Leser heutzutage einen deutlichen Facepalm ins Gesicht zeichnen: Als Gegenstück zum rein weiblichen &amp;ldquo;Ärztin&amp;rdquo; kann der &amp;ldquo;Arzt&amp;rdquo;, als alles andere beinhaltend, schlicht gar nicht rein männlich sein, wenn es, wie es aktuell vorgegeben ist, nicht nur männlich und weiblich gibt! Geht nicht. Da verbleibt eine logische Lücke. Mit Logik hat man es an der Stelle also nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen wir mal außer Acht, dass alleine schon der Schluss &amp;ldquo;nicht weiblich somit männlich&amp;rdquo; nicht stimmt und lassen Geschlechtslose und Diverse außer Acht, so führt es doch dazu, dass immer, wenn man nicht die spezifisch weiblich Form wählen muss, die Grundform und auch für Individuen neutral ist: der allgemeine Satz &amp;ldquo;ein russischer Arzt könnte das auch&amp;rdquo; ist neutral und nicht schon männliche bestimmt. Er trifft auch auf Frauen zu. Somit ist die Grundform generell unbestimmt und nur indirekt im Spezialfall des bekannt bestimmten Individuums im Kontext &amp;ldquo;kein weiblicher Suffix, daher muss es männlich sein&amp;rdquo; bestimmt (wie gesagt, das auch nur unter Missachtung, dass es mehr als männlich und weiblich gibt). Die Beispielsätze sind hierzu in der Wikpedia nicht allgemein, sondern spezifisch gewählt, um das zu kaschieren. Höchst wahrscheinlich von Auditoren mit persönlichem Bias in eben dieser Richtung - was im Anbetracht der Wikipedia nicht verwundert. (Dazu gehe ich nicht weiter drauf ein.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundform ist an sich somit nicht geschlechtlich und kann NUR und AUSSCHLIEẞLICH durch Kontext oder weitere Spezifikation männlich assoziiert werden! Ein gewaltiger Unterschied zum spezifischen Weiblichen und nicht vergleichbar hiermit, bei der schon der Suffix alleine völlig kontextlos eine Weiblichkeit definiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kunden sind grundsätzlich eines beliebigen Geschlechtes und können weibliche Kunden genauso wie männliche Kunden sein - und darüber hinaus eben auch alles andere. Der Kunde als Gegenstück zur Kundin kann daher gar nicht ein männlich sein. Eine direkte Gegenüberstellung der Grundform als &amp;ldquo;Sexus männlich&amp;rdquo; gegenüber der Form mit weiblichem Suffix als &amp;ldquo;Sexus weiblich&amp;rdquo;, wie es die Wikipedia besagter Tabelle macht, ist daher daneben und pure Meinungsmache. Die Grundform ist gar kein Gegenstück zur spezifisch weiblichen Form. Das jedoch ist Grundlage der gesamten Bewegung, die dieses Gefühl seit Jahrzehnten predigt und somit verfestigt. Und wie stark Religionen sind, die mit derartiger Vehemenz verfolgt werden, sollte jedem, auch insbesondere Atheisten, klar sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich traue jedenfalls einer Bewegung, die &amp;ldquo;die Kunden&amp;rdquo; als zu männlich ansieht und aber &amp;ldquo;der Teilnehmende&amp;rdquo; korrekt neutral gendert, schlicht nicht zu, an der Stelle sprachlich korrekt zu argumentieren. (Da lassen sich sicher noch bessere Beispiele finden, die eindeutiger genau falsch herum angesehen werden.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Allgemeinheit sieht das offensichtlich anders. Das ist alles so korrekt so. Wir brauchen Kundinnen und Kunden, da Kunden alleine nicht reicht. Ja, natürlich ist das so, nicht wahr? Denn genau das ist passiert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gesagt: Dass die Grundform gar nicht männlich ist, das war vielleicht einmal so. Bevor man die Sprache tatsächlich in die vermeintlich richtige Richtung verändert hat. Spätestens heute ist es das nicht mehr. Die Grundform ist JETZT tatsächlich männlich. Man hätte damals sinnvollerweise besser die spezifische Form gestrichen und damit wirklich Gleichberechtigung und Gleichstellung erreicht: Wenn alles nur Kunden sind, egal ob diese männlich oder weiblich sind, so wie alle Schauspieler in Hollywood &amp;ldquo;actors&amp;rdquo; sind, egal ob sie nun männlich oder weiblich sind, und auch der Prime Minister nicht auf das Geschlecht schließen lässt, so wäre es damit auch in der deutschen Sprache wesentlich einfacher, sich auszudrücken. DAS wäre tatsächlich fair für ALLE gewesen. Insbesondere auch für die, die nicht weiblich sind. Wir wollten es so jedoch nicht. Und so kam es dann halt auch nicht so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben die Kunden zu männlichen Kunden gemacht und so brauchen wir nun die Kundin, um klar auszudrücken, dass der Kunde ein männlicher Kunde ist. Das war dumm. Echt dumm. Denn es hat Folgen. Aber nun ist es halt einmal so. Kundinnen sind keine Kunden. Das erst ermöglicht eine grundlegend immer im Raum stehende Unterscheidung. Gleichberechtigung und Gleichstellung werden hiermit erschwert. Aber sei&amp;rsquo;s drum, wer Wind sät, will Sturm ernten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn, wie schon gesagt, genau das will der Feminismus ja nun auch. Unter dem Vorwand von Gleichberechtigung und Gleichstellung die eigenen Vorteile ausbauen. Bestes Beispiel: die Gleichstellungsbeauftragte. Per Definition weiblich, per Definition nur durch Frauen gewählt, soll sie für alle zuständig sein und ein Gegenstück, der männliche Gleichstellungsbeauftragte, ist gar nicht vorgesehen. Fair? Ja natürlich! Spätestens wenn man Feministen fragt. Das muss so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so kommt es, dass wir auch in unseren Gesetzen nur dort für Gleichstellung sorgen, wo dies zum Vorteil der einen Seite ist und die Einseitigkeit auf der anderen Seite mal schön so belassen, wie sie ist. Das ist richtig so und wir wollen das so. So ziehen sich weiterhin Ungleichstellungen und Diskriminierung eines Geschlechtes durch alle Gesetze bis hinunter zum Grundgesetz: Nur &amp;ldquo;Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.&amp;rdquo; Schon in unserer Verfassung ist die Diskriminierung des Mannes fest verankert! Wenn es hart auf hart kommt, dann können wir prima in traditionelle Muster verfallen, die wir doch vorgeblich so sehr ablehnen. Wir können und wollen das so! Offensichtlich viel zu viele schaffen das, ohne Knoten im Hirn zu kriegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass sich daraus weitere Diskriminierungen ableiten, ist doch kein Wunder: Die Ausrichtung am Feminin ist gesellschaftlich tief verwurzelt. So sehr, dass so mancher von denjenigen, die sich dem Kampf für Gleichberechtigung und Gleichstellung verschrieben haben, an manch anderer Stelle gute Gründe FÜR eine Diskriminierung und Benachteiligung findet. Krieg ist halt schmutzig und wer soll denn schon Hausfrau und Kind verteidigen, wenn nicht der Mann? Das traditionelle Rollenbild ist vielleicht verpönt, aber DA doch wohl nicht!?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Werte Damen und Herren. An manchen Dingen, seien sie noch so traditionelle Rollenbilder hervorhebend, wird sich nichts ändern.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;So ist es an vielen Stellen selbstverständlich, dass die weibliche Verhaltensweise die erwünschte und die männliche die unerwünschte ist. Das fängt schon in der Schule an. Was man unter erwünschten bzw. nicht erwünschten Verhaltensweisen findet, kann man grob in &amp;ldquo;typisch Mädchen&amp;rdquo; und &amp;ldquo;typisch Jungs&amp;rdquo; einsortieren. Das eine erwünscht, das andere unerwünscht. Wundert sich da noch irgendwer, dass bestimmte Krankheitsbilder immer ausgeprägter werden? Dass bspw. immer mehr vornehmlich Jungs ADHS haben? Mich wundert das kein bisschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zumal es eine notwendige Folge ist, in einer Welt, in der die klassische Familie immer weniger eine Rolle spielt und zum Phänomen verkommt, das man noch am ehesten unter Einwanderern findet: Für Eltern, die beide einem Beruf nachgehen, vor allem aber für Alleinerziehende, ist es nun eine Wohltat, all zu aufmerksamkeitshaschende Kinder ganz offiziell mit Medikamenten ruhigstellen zu können: Die Diagnose &amp;ldquo;Krankheit&amp;rdquo; wird mit Dank angenommen. Zumindest bis sie Erwachsen sind und dann selber klarkommen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verwundert es da nun, dass der Anteil Männer in Gefängnissen deutlich überwiegt? Mich nicht. Wie war das nochmal mit Gleichstellung und Quoten? Quoten im Job, also eine Ungleichbehandlung verschiedener &amp;ldquo;Bewerber&amp;rdquo; zur Erreichung einer Gleichverteilung unter den Geschlechtern, sind nicht sinnvoller als eine solche auch hier zu fordern. Wie wäre es also damit, vor Gericht Urteile entsprechend daran auszurichten, welchen Geschlechtes der potentielle Insasse ist und so eine bessere Gleichverteilung der Geschlechter anzustreben? Ein unsinniger Gedankengang? Es ist nicht weniger Unsinnig als eine geschlechtliche Diskriminierung zur Gleichstellung an anderer Stelle umzusetzen, so wie es getan wurde. Denn während im Job alle die gleiche Chance haben und eine gleich fähige Frau sowieso schon die gleichen Chancen wie ihr männlicher Kollege hat und jetzt durch Quotenregeln gar eine bessere erfährt, ist das bei Straftaten, die auf teils weiterhin insbesondere männerdiskriminierenden Gesetzen beruhen, weitestgehend umgekehrt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Mann oder eine Frau reißt sich auf der Bahnhofsstraße den Mantel auf und zeigt den nackten Körper darunter. Wer wird wohl eher verurteilt und vor allem nach was? Alleine schon in der Wahrnehmung dessen dürfte es krasse Unterschiede geben und für den Mann doch sogar ganz andere Straftatbestände, die es für die Frau erst gar nicht gibt. Somit ist eine Quote zur Gleichstellung hier stark indiziert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, nur her mit der Verurteiltenquote! Der geschlechtsbezogene Bonus vor Gericht ist längst überfällig!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens wenn wir erkennen, dass Frauen im Schnitt länger leben und es auch da eine offensichtlich einfachste Lösung gibt, hier eine Gleichverteilung herzustellen, sollte doch wohl jedem mit Verstand klar sein, dass die Gleichverteilung als fundamentale Basis und höchstes Ziel nicht taugt, dies zu verfolgen Schwachsinn ist und diejenigen, die hieran dennoch glauben, vielmehr selber an einer einer psychischen Krankheit leiden als das Wohl der Gesellschaft im Sinn zu haben.&lt;/p&gt;</content></entry><entry><title>Minderheiten</title><link href="https://blog.der-he.de/kurzes/251201-t-shirt-spruch-zur-Diskriminierung.html" rel="alternate"></link><published>2025-12-03T00:00:00+01:00</published><updated>2025-12-03T00:00:00+01:00</updated><author><name>hede</name></author><id>tag:blog.der-he.de,2025-12-03:/kurzes/251201-t-shirt-spruch-zur-Diskriminierung.html</id><summary type="html">legal diskriminieren</summary><content type="html">&lt;p&gt;alter, weißer hetero-Mann; die kleine Gruppe Menschen, die als einzige bedenkenlos diskriminiert werden darf&lt;/p&gt;</content></entry></feed>