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Wehrdienst als Ersatz für Schwangerschaft

Es gibt noch ein paar Gesetze, die diskriminierend sind. Allen voran Artikel 12a des Grundgesetzes. Dieser erlaubt dem Staat, nur Männer zu einer Sache zu verpflichtet, nicht aber alle anderen.

Manche Menschen, also insbesondere Feministen, gehen mittlerweile so weit zu behaupten, dass dies gerechtfertigt ist, da dies als Ersatz für die Zeit gesehen werden kann, die Frauen mit Schwangerschaft verbringen.

Diese Idee hat gleich einen Haufen Probleme. Es sind beispielsweise nicht mehrere Wehrdienste pro Mann vorgesehen, dabei hat eine Frau im Schnitt mehr als ein Kind. Und manch andere Frau nicht ein einziges, muss aber dennoch keinen Wehrdienst leisten. Des Weiteren gibt es doch wohl mehr als nur Männer und Frauen: das Groß dieser Diversen kann nun weder Kinder kriegen und – ist ja kein Mann – auch nicht eingezogen werden.

Fatal gegen den Gesetzestext spricht klar und deutlich:

Damit ist klar, dass Wehrdienst nur freiwillig sein kann. Der Gesetzestext, das Grundgesetz, wie es jetzt existiert, ist klar diskriminierend.

Darüber hinaus wäre dies eh eine Überkompensation. Insbesondere wenn sich eine Frau für eine Schwangerschaft entscheidet, wird die hieraus entstehenden Nachteile schon auf andere Art kompensiert: Mutterschutz, Elterngeld, Elternzeit und all die in dem Zusammenhang bestehenden Gesetze und Regelungen, die ein Benachteiligungsverbot aussprechen (siehe bspw. § 15 Abs. 2 Satz 6 BEEG).

Wenn wir an der Stelle anbringen, dass der Wehrdienst des Mannes die Schwangerschaft der Frau kompensieren soll, können wir besagte Regelungen entfernen, Regeln und Gesetze ersatzlos streichen.

Insbesondere wenn der Mann hier mit seiner Arbeitsleistung in eine Rolle als Beschützer von Frau in Kind gepresst wird, ist dies ein klares Bekenntnis zur klassischen Rollentrennung. Der Mann hat für die Familie zu arbeiten, während die Frau sich zuhause ums Kind kümmert.

Das führt all die Dinge, für die der Feminismus gekämpft hat und weiter kämpft, ad absurdum.

Das zerstört alle Ziele, für die der Feminismus doch so vorgeblich behauptet zu kämpfen.